Vielfalt als Motto

Wiesloch. 47 Schülerinnen und Schüler des VAB (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf) der Hubert-Sternberg-Schule freuen sich über ihren Start ins Berufsleben.

„So vielfältig wie ihr es seid, sind auch eure Zeugnisse“, freute sich Klassenlehrerin Sabine Rolinklambers über den Erfolg ihrer Schützlinge. In drei Klassen hatten die Schüler in diesem Jahr für den Eintritt in die Arbeitswelt gelernt. Die meisten von ihnen bestanden dabei den Hauptschulabschluss, für andere ging es darum, den geeigneten Beruf zu finden.
Im VAB lernen die Schüler nicht nur das Verfassen eines Geschäftsbriefes, üben Englisch-Vokabeln oder Prozentrechnung, sie wechseln auch die Räder von Autos, stellen die Bremsen von Fahrrädern ein und stylen Haare und Fingernägel im Friseursalon. Der Unterricht ist so vielfältig wie die Schüler selbst.
Aber auch andere Fähigkeiten stehen im VAB im Fokus: Pünktlichkeit und Ordnung, ein soziales Miteinander und Respekt vor anderen. Die Schüler brauchen oft mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit. So erhielt Klassenlehrerin Tanja Göhlich Blumen mit dem augenzwinkernden Zusatz von zwei Schülerinnen: „Danke, dass sie es mit uns ausgehalten haben.“ Die Lehrer-Schüler-Bindung spielt im VAB eine besondere Rolle. Man erreicht seine Zeile, trotz Vielfalt, nur gemeinsam.
Schulleiter Klaus Heeger bedankte sich demnach bei den Schülern und bei den Lehrern. „Es gab Jahre, da musste auch mal etwas über meinen Schreibtisch gehen, aber in diesem Jahr lief es und das ist euer aller Verdienst“, so Heeger.
Einige der VAB-Abgänger haben an der Hubert-Sternberg-Schule ihren Traumberuf gefunden und bereits einen Ausbildungsvertrag als Friseurin oder KFZ-Mechatroniker unterschrieben. Aber auch hier sind die Pläne so unterschiedlich und vielfältig wie die Schüler. So wird Boban Fensterbauer, Adriyan arbeitet in der Firma seines Vaters und Hakan wechselt auf die Zweijährige Berufsfachschule um den mittleren Bildungsabschluss zu machen.
Drei Schüler konnten in diesem Jahr einen Preis für besondere Leistungen entgegennehmen. Ilir Kajtazi war überaus zuverlässig und hat der Klasse mit seinem Verantwortungsbewusstsein sehr gut getan. Fabian Blind erhielt den Preis von seinem Klassenlehrer Martin Lapos, weil er sich immer für andere eingesetzt hat. Petar Tomic bekam den Preis für seine Hilfsbereitschaft und den besonderen Fleiß und Ehrgeiz, mit dem er seine Deutschkenntnisse in diesem Jahr außerordentlich verbessern konnte.

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