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US-Amerikanische Gäste wollen duales Ausbildungssystem näher kennenlernen

Im Rahmen des Transatlantic Outreach Program des Goethe-Instituts besuchten 14 Bildungsexperten aus verschiedenen Bundesstaaten der USA Bildungseinrichtungen und Firmen in Süddeutschland, um das berufliche Schulwesen und vor allem das duale Ausbildungssystem näher kennen zu lernen.

Dass diese Art der Berufsausbildung große Vorteile hat, weil sie eine breite Basis mit viel Fachwissen bietet, darüber herrschte Einigkeit. Besonders interessiert waren die Gäste nun daran, wie die Kooperation von Schulen und Industrie funktioniert, und wie die Verzahnung von theoretischer und praktischer Ausbildung abläuft. In der Gesprächsrunde ging es entsprechend um die notwendige Ausstattung von Unterrichtsräumen und die Einbeziehung von Firmen in die Finanzierung (in den USA üblich, da den Schulbezirken oft das Geld fehlt), ebenso wie um die Frage nach der zentralen Festlegung von Lerninhalten und dem Mitspracherecht von größeren und kleineren Firmen bei diesen Inhalten.

Am Beispiel der Lernfabrik 4.0 lernten die Besucher das Konzept kennen, dass man mit unterschiedlichen Klassenstufen und Ausbildungsgängen niveau-differenziert an einer komplexen Anlage arbeiten kann. Zudem bietet die Lernfabrik den Vorteil, dass sie die Schülerinnen und Schüler fit macht für die Arbeitswelt der Zukunft, die in den Firmen langsam Einzug hält. Bei einem Rundgang durch die Werkstätten konnten sich die Besucher sowohl davon überzeugen, dass das berufsspezifische Theorie-Wissen sehr breit gefächert ist, als auch davon, dass zu Beginn jeder Ausbildung grundlegende handwerkliche Fertigkeiten wie das Feilen, das Löten oder das Anwenden einfacher Programmiersprachen vermittelt werden.

Erstellt am 18.11.2019 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Inzwischen wird es zu einer Tradition, dass IT-Schüler der Hubert-Sternberg-Schule und damit Fachinformatiker von Betrieben aus dem Rhein-Neckar-Kreis bei der IHK-Bestenfeier im Mannheimer Rosengarten den Sonderpreis der Firma CEMA erhalten.

In diesem Jahr war Anika Rossel von der SAP AG erfolgreich und konnte einen Scheck im Wert von 1500 Euro vom IHK-Präsidenten Manfred Schnabel in Empfang nehmen. Frau Rossel hat die dreijährige Ausbildung zur Fachinformatikern Anwendungsentwicklung als IHK-Beste abgeschlossen. Wie die Lehrer der Hubert-Sternberg-Schule berichten, ist es nicht außergewöhnlich, dass junge Frauen in diesem Beruf erfolgreich sind, auch wenn ihr Anteil unter den Auszubildenden immer noch eher gering ist. Die SAP ebenso wie viele andere Softwareunternehmen reißen sich um solche Ausbildungsabsolventen und bezahlen nicht nur hohe Gehälter, sondern bieten ihnen mit verschiedensten Arbeitszeitmodellen die Möglichkeit, Familie und eine erfolgreiche IT-Kariere zu verbinden.

Dieser Sonderpreis macht wieder deutlich, dass die Hubert-Sternberg-Schule nicht nur größte, sondern auch die erfolgreichste Berufsschule im IT-Bereich in der Rhein-Neckar-Metropolregion ist.

Auch bei den Elektronikern dürfen Lehrer auf einen IHK-Besten stolz sein: Jonas Hümmler von Firma ET-System Electronic GmbH in Altlußheim. Er konnte sich über den IHK-Preis in Verbindung mit einer Urkunde freuen. Diese Leistung ist umso höher einschätzen, da er eine vorgezogene Abschlussprüfung ablegte und damit seine Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzte. Die damit entgangenen Übungsphasen und wie auch die Prüfungsvorbereitung hat er in seiner Freizeit mit Eigenengagement kompensiert.

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Anfang November spielte die Mannschaft der Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch beim jährlichen Volleyballturnier für Lehrermannschaften an der Max-Weber-Schule in Sinsheim mit. Sieben gemischte Mannschaften hatten sich angemeldet. Die HSS startete in der Gruppenphase beim ersten Spiel gegen die gastgebende Schule zunächst mit nur 5 Spielern, denn noch waren nicht alle teilnehmenden Kollegen und Kolleginnen eingetroffen.

Nach einer recht ausgeglichenen Startphase mit noch einigen Fehlern konnte sich die Mannschaft deutlich steigern und siegte am Ende souverän. Der nächste Gegner in der Gruppenphase war das Leibniz-Gymnasium Östringen. Mittlerweile war Herr Karrer auch eingetroffen und verstärkte das Team der HSS. Trotz allem war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sodass nach abgelaufener Spielzeit ein ausgeglichenes Punkteverhältnis da war. Jetzt musste der nächste Ballwechsel entscheiden – und der Gewinn der Partie sicherte den ersten Platz in der Gruppe.

Das Halbfinale gegen das Gymnasium Walldorf konnte nach einem schönen Spiel mit einem klaren Sieg für die HSS entschieden werden. Gute Aufschläge von Herrn Rausch, eine stabile Abwehr und Annahme durch Herrn Haas und Herrn Karrer sowie variable Angriffe durch Herrn Reichert und Herrn Hägele sicherten den Einzug ins Finale.

Hier wartete jetzt das Wilhelmi-Gymnasium Sinsheim mit jungen und dynamischen Volleyballern. Nach einem Spiel auf wirklich hohem Niveau musste sich die HSS nach zwei Sätzen leider geschlagen geben. Leider hat die Mannschaft den Wanderpokal des Turniers damit nicht gewinnen können Mit dem erfolgreichen zweiten Platz waren alle Beteiligten sehr zufrieden.

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Erstellt am 16.08.2019 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Erstellt am 25.07.2019 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Insgesamt 19 Schüler konnten erfolgreich die 2-jährige Berufsfachschule in den Fachrichtungen Metalltechnik oder Elektrotechnik abschließen. Dieser Abschluss ist dem Mittleren Bildungsabschluss gleichwertig, d.h. einige Schüler der Klasse haben sich bereits erfolgreich an einer weiterführenden Schule (BK, BG) angemeldet. Die meisten Schüler werden jedoch ab Herbst eine Ausbildung beginnen.

Für die Schüler gehen zwei teils anstrengende Jahre zu Ende, in denen sie neben den allgemeinbildenden Fächern auch in den Fachbereichen Elektrotechnik bzw. Metalltechnik Theorie- sowie Werkstattunterricht hatten.

Benjamin Brown erhielt einen Preis für besonders gute Leistungen.

Erstellt am 23.07.2019 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Sechszehn Schülerinnen und Schüler der Hubert-Sternberg-Schule und der Louise-Otto-Peters Schule konnten Mitte Juli nach dem erfolgreichen Abschluss des Berufskollegs ihre Zeugnisse der Allgemeinen Fachhochschulreife entgegennehmen. Außerdem wurde Nico Keim (1BKFHT; Bildmitte) für seine sehr guten Leistungen mit einem Buchpreis ausgezeichnet.

In nur einem Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler für diesen zweithöchsten deutschen Schulabschluss gemeinsam viele Fähigkeiten und viel Fachwissen erworben. Mit dem Ende dieses Schuljahres und den Zeugnissen in der Hand sei das Lernen aber noch lange nicht abgeschlossen, sondern verändere sich nur, betonten die Klassenlehrerinnen Birgit Heinzmann-Essert (LOP) und Barbara Hilber (HSS) bei der Verabschiedung. In einer Gesellschaft, in der sich Berufsbilder und die Anforderungen daran ständig weiterentwickeln, sei eine lebenslange Offenheit für Neues von großer Bedeutung. Darüber hinaus sollten die Schülerinnen und Schüler aber nicht vergessen, das Leben neben dem Job zu genießen. Mit den besten Wünschen für ihre berufliche und private Zukunft wurde die Klasse dann „in den nächsten Lebens- und Lernabschnitt“ entlassen.

Seit drei Jahren wird das 1BKFH als Kooperationsklasse von HSS und LOP geführt. Zwei Drittel der jungen Frauen und Männer, die Schüler der Hubert-Sternberg-Schule mit einer gewerblichen Ausbildung als Vorbildung, hatte das Schwerpunktfach Technische Physik (1BKFHT). Der andere Teil der Klasse, Schülerinnen und Schüler der Louise Otto-Peters-Schule mit Vorbildung im pflegerisch-sozialen Bereich (1BKFHB), hatte stattdessen Biologie mit Gesundheitslehre. In allgemeinbildenden Fächern wurde die Klasse gemeinsam unterrichtet.

Erstellt am 22.07.2019 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Wiesloch. Schüler des Vorqualifizierungsjahres Arbeit und Beruf (VAB) der Hubert-Sternberg-Schule erhielten ihre Zeugnisse.

„Dies ist der erste Schritt in euer Berufsleben“, so betonte Schulleiter Klaus Heeger bei der Zeugnisübergabe den wichtigen Schritt für alle Schüler des VAB. Symbolisch übergab er allen einen gedruckten Kompass. Mit diesem sei gewährleistet, dass alle immer den richtigen Weg fänden. Für die Schüler ende der Weg hier nicht, sondern er starte nun mit dem Hauptschulabschluss, dem VAB-Abschluss oder der erfüllten Berufsschulpflicht.

Die Schüler haben ein vielfältiges Jahr hinter sich. Einen Geschäftsbrief schreiben, den Dreisatz beherrschen, Metalle bearbeiten, Haare färben, Platinen löten, Reifenwechsel und Schweißen standen auf dem Stundenplan. Aber auch den eigenen Alltag organisieren, Pünktlichkeit und Teamfähigkeit mussten gelernt und eingeübt werden.

Die Schüler erwarben Zertifikate in den unterschiedlichen Bereichen und genossen so Berufsorientierung in der Praxis. Der Praktikumstag, einmal die Woche, gab einen weiteren Einblick in die Arbeitswelt, sodass viele nun im Anschluss mit einer Ausbildung beginnen können. Die Hubert-Sternberg-Schule wünscht alles Gute.

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Welche berufliche Laufbahn man nach der Schule einschlagen möchte, ist für Jugendliche oft eine schwere Entscheidung. Um den Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschulen in Wiesloch und Umgebung ein wenig Unterstützung bei dieser Entscheidung zu geben, bot das Berufsschulzentrum Wiesloch erstmals einen gemeinsamen Schnuppertag an für die Achtklässler der Gerbersruhschule Wiesloch, der Leimbachtalschule Dielheim, der Kraichgauschule Mühlhausen, der Geschwister-Scholl-Schule Leimen und der Parkringschule St. Leon-Rot. Dieser richtete sich an Schülerinnen und Schüler, die sich nach ihrem Hauptschulabschluss vorstellen können, auf einer zweijährigen Berufsfachschule in gewerblicher (HSS), kaufmännischer (JPB) oder pflegerischer Richtung (LOP) ihren Mittleren Bildungsabschluss zu erlangen oder eine einjährige Berufsfachschule zu besuchen.

Dabei wurde das breite Bildungsangebot mit Metalltechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Körperpflege, Ernährung, Hauswirtschaft, Pflege sowie Betriebs- und Volkswirtschaft der drei beruflichen Schulen Wieslochs deutlich.

Die Schülerinnen und Schüler konnten in jeweils zwei verschiedene Profile nach Wahl hineinschnuppern und ihre Fähigkeiten ausprobieren. Angeleitet wurden sie dabei von Schülern und Lehrern des jeweiligen Bildungsgangs. In der Abteilung Körperpflege konnten an sechs Stationen die vielseitigen Elemente des Friseurberufs ausprobiert werden, unter anderem am Frisurencomputer oder beim Waschen und Stylen von Modellköpfen. In der Metallwerkstatt wurde eifrig gefeilt und gebohrt, um ein Geschicklichkeitsspiel zu bauen. In der Elektrowerkstatt wurde ein Smily gelötet und in der KFZ-Werkstatt wurde zum Beispiel die Beleuchtung von Fahrzeugen getestet und Räder gewechselt.

Auch die Johann-Philipp-Bronner-Schule und die Louise-Otto-Peters Schule boten ein Schnupper-Programm im kaufmännischen bzw. pflegerischen und ernährungs- und hauswirtschaftlichen Bereich an.

Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrer beurteilten diesen Schnuppertag sehr positiv – nicht nur das Ausprobieren-Können gefiel ihnen, sondern auch das Kennenlernen des Schulzentrums. Damit ließe sich manch ein Berufswunsch konkretisieren, so die Lehrkräfte, und die Distanz der Schüler an allgemeinbildenden Schulen zur „Berufswelt“ werde verringert.

Vor kurzem haben die oben genannten fünf Gemeinschaftsschulen sowie die Friedrich-Schiller-Schule Reilingen bereits eine Kooperationsvereinbarung mit den drei beruflichen Schulen abgeschlossen. Danach sind auch Schnuppertage für die gymnasiale Oberstufe sowie Schullaufbahnberatungen durch die beruflichen Schulen Wieslochs geplant.

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Wiesloch. 95 von 105 angetretenen Prüflingen haben bestanden! Die Abschlussfeier an der Hubert-Sternberg-Schule zeigte einmal mehr, wie breit diese aufgestellt ist: Friseure, Metallbauer, Industriemechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Fachkräfte für Metalltechnik, Elektroniker, Kfz-Mechatroniker und Fachinformatiker konnten ihren erfolgreichen Berufsschulabschluss feiern.

Schulleiter Klaus Heeger gratulierte den angehenden Gesellen und Facharbeitern zu Ihrem Erfolg. In seiner Rede warnte er die jungen Menschen aber auch. Sie sollten sich nicht von neuen Techniken verführen lassen. Es sei eine große und notwendige Herausforderung, dass man Herr über seine Daten bleibe. Fitnessarmbänder und Smart Eye erhöhten unseren Komfort, wir wüssten aber nicht, wer diese Daten noch alles erhalte. Darin liege eine große Gefahr. Ebenso ging er auf die zwischenmenschlichen Beziehungen ein. Man solle sich auf keinen Fall auf das schnelle Wegwischen wie bei der Dating-App Tinder einlassen. Das Kennenlernen brauche Zeit.

Der Klassenlehrer Martin Lapos gratulierte allen zu ihrem großen Tag. Sie hätten sich bemüht, angestrengt und seien nun, gut ausgebildet, bereit für eine erfolgreiche Arbeit in der Wirtschaft. Sie sollten aber nicht vergessen, dass die Demokratie sie auch brauche. Ein glückliches und zufriedenes Leben sei nicht nur vom wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch stark vom Zustand der Gesellschaft abhängig.

Danach überreichten die Klassenlehrer ihren Schülern die Zeugnisse. Der Schulleiter konnte zusätzlich vier Schülern eine Urkunde für ein Lob überreichen. Beachtliche 28 Schüler erhielten sogar einen Preis, da ihr Notendurchschnitt 2,0 und besser war. Die Fachinformatiker Annika Rossel, Kevin Brauner und Maurice Zettel, alle Auszubildende der SAP, konnten sogar mit dem Traum-Notendurchschnitt von 1,0 glänzen.

Erstellt am 18.07.2019 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized