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In einer gemeinsamen Veranstaltung informierten Schüler*innen und Lehrer*innen der drei Schulen des Berufsschulzentrums in Wiesloch über ihre Berufsfachschulen.

Die Zweijährige Berufsfachschule bietet Schülerinnen und Schülern mit qualifiziertem Hauptschulabschluss die Möglichkeit, einen Mittleren Bildungsabschluss zu erreichen und dabei gleichzeitig auch eine berufliche Grundbildung zu erhalten. Diese Vollzeitschulart, die sich an Haupt- und Werkrealschüler sowie Gemeinschaftsschüler richtet,  gibt durch den hohen berufspraktischen und berufstheoretischen nicht nur einen guten Start in eine Ausbildung, sondern ermöglicht sehr guten Schülern im Anschluss auch einen Übergang auf ein Berufskolleg oder berufliches Gymnasium.

In vielen informativen Gesprächen berieten die Lehrer über die Inhalte und Ziele der Zweijährigen Berufsfachschule, während Schülerinnen und Schüler von ihren Erfahrungen in dieser Schulart erzählten.

An den Ständen der Hubert-Sternberg-Schule luden von Schülern angefertigte Werkstücke aus dem Elektro- und Metallbereich zum Anfassen und Ausprobieren ein und zeigten das hohe Potential der Kreativität in den Projekten. Bei einer Führung durch die beeindruckenden, großzügigen Werkstätten und die Industrie 4.0-Anlage der Hubert-Sternberg-Schule konnten Schüler und Eltern einen Einblick in die praktische Arbeit an der Hubert-Sternberg-Schule gewinnen.

Die Schwerpunktfächer der Louise-Otto-Peters-Schule sind Gesundheit und Pflege. Die Schule hatte mit ihrem Stand für gesunde Ernährung einen Anziehungspunkt errichtet, an dem niemand vorbeikam. Leckere Waffeln, Dips und Getränke fanden reichlich Absatz. Auch das Herstellen von Kosmetikprodukten am Nachbarstand wurde neugierig und interessiert beobachtet.

Die kaufmännisch ausgerichtete Johann-Philipp-Bronner-Schule stellte ihrerseits die Schwerpunktfächer vor, die den Wirtschaftsschülern eine solide kaufmännische Grundbildung vermitteln. Dazu gehören die Anwendung verschiedener Computersoftware auch über die Office-Programme hinaus, Kommunikation, und vieles mehr.

Anmeldung bis zum 1. März 2019

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzen bereits an diesem Abend die Gelegenheit, sich für eine dieser Schularten anzumelden. Aufnahme-Voraussetzung ist ein abgeschlossener qualifizierter Hauptschulabschluss (mit Englisch). Weitere Informationen zu den Profilen und die Anmeldeunterlagen bekommt man auf der Homepage der jeweiligen Schule oder dort im Sekretariat.

Erstellt am 15.02.2019 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Wie geht es weiter nach dem Mittleren Bildungsabschluss? Eine mögliche Antwort auf diese Frage konnten Schülerinnen und Schüler bei der Nacht der weiterführenden Schulen am Berufsschulzentrum in Wiesloch bekommen, bei der die drei dort ansässigen Schulen ihre gymnasiale Oberstufe und ihre Berufskollegs vorstellten.

In gewohnt professioneller Weise präsentierte sich die Hubert-Sternberg-Schule mit dem Technischen Gymnasium (TG) und dem Zweijährigen Berufskolleg für Informations- und Kommunikationstechnik (2BKI) auf zwei Etagen.

Gerade der hohe Praxisanteil im 2BKI und die dabei entstandenen Projekte erzeugten reges Interesse
Viele interessierte Jugendliche und ihre Eltern informierten sich über die Bildungsmöglichkeiten an der HSS. Auch die ehemaligen Schüler halfen bei der Beratung gerne mit.

Bereits im Eingangsbereich konnten Besucher beobachten, wie ein von Schülern des Mechatronik-Profils des TGs programmierter 3D-Drucker Einkaufswagen-Chips produzierte. Auch die Lernfabrik 4.0 hatte ihre Tür geöffnet, und die Schüler des 2BKI erklärten, was ihr Unterricht dort beinhaltete.

Im Obergeschoss luden Experimentiertische zu den Profilfächern Umwelttechnik, Mechatronik und Informationstechnik zum Ausprobieren ein, und die Gäste konnten erkunden, was genau in diesen Fächern unterrichtet wird und welche Projekte im Praxisunterricht angeboten werden. Dabei gab es nicht nur eine Beratung durch die Lehrkräfte, sondern vor allem Informationen aus erster Hand von den Schülerinnen und Schülern des TG. Zudem zeigten Informationstafeln ein großes Angebot an Wahlfächern, zum Beispiel Literatur und Theater, Bionik, verschiedene Computerkurse oder das bilingual unterrichtete Global Studies.

Das 2BKI mit hohem Praxisanteil

Die zweijährige, sehr praxisorientierte Schulart 2BKI zielt auf einen Abschluss als Technischer Assistent für Informations- und Kommunikationstechnik und bietet durch die Teilnahme an einer Zusatzprüfung die Möglichkeit zum Erwerb der Fachhochschulreife. Ein Großteil der Unterrichtszeit ist praktischer Werkstattunterricht, in dem gelötet, gebaut und programmiert wird. Damit ist das 2BKI vor allem für Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss, die sich ein Gymnasium nicht zutrauen, eine gute Alternative.

Mit Begeisterung führten die Schülerinnen und Schüler des 2BKI den vielen interessierten Jugendlichen und ihren Eltern ihre Projekte vor: eine Cocktailmaschine etwa, ein Lego-Roboter, der Zauberwürfel löst, ein ehemaliges 50er-Jahre-Radio mit Röhrenverstärker als Digitalradio, und vieles mehr. Dabei sprang die spürbare Begeisterung der aktuellen Klasse über die Schulart schnell auf die Gäste über, und es wurde gemeinsam diskutiert, gespielt und ausprobiert.

Wissenswertes und Hintergründe zu den verschiedenen Schularten und ihren Anforderungen und Abschlüssen gab es in Vorträgen der Abteilungsleiter und Beratungslehrer, und wer einmal „hinter die Kulissen blicken“ wollte, konnte sich bei einer Führung durch das Schulhaus die Unterrichts- und Fachräume ansehen.

Mehr als nur Schule

Auch außerhalb des normalen Schulalltags bietet die HSS allen ihren Schülern einiges. Es gibt Kennenlerntage zu Beginn des Schuljahres für die „Neuen“, regelmäßige angeleitete Trainingszeiten im Kraftraum des Schulzentrums, eine Skifreizeit, eine Crossfit-AG, Projekttage mit von Schülern angebotenen Projekten, Praktika, und verschiedene Exkursionen.

Hilfe bei der Anmeldung

Für das Technische Gymnasium und das 2BKI erfolgt die Anmeldung für das nächste Schuljahr online über das Bewerberverfahren BewO. Hilfe und Beratung bei der Online-Anmeldung bietet die Hubert-Sternberg-Schule bis zum Bewerbungsschluss am 1. März 2019 an jedem Dienstag von 13.30 bis 15.00 Uhr.

Treffpunkt für Ehemalige

Schon lange hat sich die Nacht der offenen Tür am letzten Freitag im Januar auch bei den Ehemaligen nun als Treffpunkt etabliert. Mal wieder an die alte Schule gehen und berichten, welche Erfahrungen sie in der Ausbildung oder an der Uni gemacht haben, ist für viele von ihnen fast schon eine Tradition geworden, und auch sie lassen sich gerne von den zukünftigen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern „ausfragen“. Die mittlerweile achte Nacht der weiterführenden Schulen der HSS 2019 war also wieder eine gelungene Veranstaltung mit sehr gutem Zuspruch.

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Die digitale Vernetzung in der Wirtschaft wird immer bedeutender, und das Thema „Industrie 4.0“ ruft großes Interesse und viel Informationsbedarf hervor.

Rund 40 interessiert Personen von kleinen und mittelständischen Firmen, waren Anfang November der Einladung der IHK zu einem Vortragsabend und zum Kennenlernen der Lernfabrik 4.0 in der Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch gefolgt.

Das Konzept dieser vom Land Baden Württemberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und regionalen Unternehmen geförderten Modellanlage für Industrie 4.0 ist es, sowohl durch die Einbindung der Anlage in den Unterricht als auch durch Fortbildung und Weiterbildungsangebote für Firmen für die Digitalisierung vorzubereiten.

Welche Möglichkeiten die Digitalisierung in der Wirtschaft eröffnet, stellte zunächst Stephan Deuser von der IHK Rhein-Neckar dar. Er wies darauf hin, dass diese Weiterentwicklung einschneidende Veränderungen in jeder Branche bringen werde, im Arbeitsalltag ebenso wie in der Neugestaltung von Berufsfeldern. Daher sei es auch für kleinere Unternehmen nötig, sich damit zu beschäftigen und sich darauf einzulassen.

Olaf Birlem (Firma Birlem Consulting) betonte ebenfalls die Unausweichlichkeit dieser Entwicklung. Industrie 4.0 definierte er als „Wandel der Unternehmenskultur durch die Digitalisierung von Prozessen“. Dabei gehe es nicht darum, ein fertiges Konzept einzukaufen und über die Firma zu stülpen, um dann anhand einer Checkliste die darin vorgegebenen Punkte abzuarbeiten. Vielmehr müsse jedes Unternehmen für sich definieren, welchen Gestaltungsspielraum diese Entwicklung für die Firma biete, und wie durch die digitale Vernetzung ein Nutzen für die Arbeitsabläufe und eine erhöhte Wertschöpfung zu erreichen sei. Man dürfe auch nicht vergessen, dass sich diese Ideen nur erfolgreich umsetzen ließen, wenn die Mitarbeiter in den Veränderungen einen Vorteil bei ihrer täglichen Arbeit erkennen würden.

Ein praktisches Beispiel stellte Mario Hofmann von der Firma Vesatec aus Mannheim vor. Mit einem Raum-Scanner kann man ein 3D-Bild von Räumen erstellen, die danach virtuell begehbar sind und mit Zusatzinformationen (point of interest) ergänzt werden können. Ein Monteur könne so mit der dazugehörigen App zum Beispiel vom Parkplatz bis direkt zu dem zu ersetzenden Bauteil in einem Gebäude geführt werden, in Kliniken könnten Wegweiser erstellt werden, Bauabnahmen in Neubauten seien so denkbar, und Versicherungen könnten auf diese Weise Risikobewertungen durchführen. Auch die „Lernfabrik 4.0“ wurde auf diese Weise virtuell reproduziert.

Bei einer anschließenden Führung durch die Räume der Lernfabrik 4.0 konnten die Teilnehmer lernen, wie eine Auftragseingabe in einen Produktionsprozess umgesetzt wird, wie in diesem Prozess automatisch Fehler erkannt werden und wie Fehlervermeidung betrieben wird. Das pädagogische Konzept für die Lernfabrik und Unterrichtsmodelle wurden ebenso erklärt wie ein innovatives Montage- Assistenzsystem. Dass dieses Thema großes Interesse und Erklärungsbedarf mit sich bringt, zeigten die anschließenden Gesprächsrunden, in denen viele gezielte Fragen mit dem Lehrer Herrn König und dem Schuleiter Herrn Heeger von Hubert-Sternberg-Schule diskutiert wurden.

Erstellt am 06.12.2018 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


WIESLOCH (hi) – In einer Feierstunde im Mannheimer Rosengarten ehrte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar Anfang November die 134 besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jahres 2018 an Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Unter den Geehrten waren auch drei Schüler der Hubert-Sternberg-Schule.

Alexander Kosnac, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung beim Deutschen Krebsforschungszentrum, sowie Jonas Holik, Fachinformatiker für Systenintegration beim SAS Institute, gehörten ebenso zu den Besten ihres Ausbildungsberufs wie Tibor Vogt (Elektroniker für Geräte und Systeme, Pepperl+Fuchs).

Für hervorragende Leistungen im Bereich Informationstechnik erhielten Alexander Kosnac und Jonas Holik außderdem jeweils einen mit 1500€ dotierten Sonderpreis der Firma CEMA.

Die ausgezeichneten Fachinformatiker: Jonas Holik (Mitte) sowie Alexander Kosnac (3. v.r.) Foto: ReichertHSS

IHK-Vizepräsident Karl Breer gratulierte den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen zu ihren herausragenden Prüfungsergebnissen und dankte den Prüfern, den Betrieben, den Ausbildern und den beteiligten Berufsschulen für ihr großes Engagement. Solche Spitzenergebnisse seien ohne diesen persönlichen Einsatz nicht möglich.

Insgesamt haben 2018 im Bezirk der IHK Rhein-Neckar rund 4.200 Auszubildende in 134 Ausbildungsberufen vom Automobilkaufmann bis zum Zweiradmechaniker eine Abschlussprüfung abgelegt.

Die Feier wurde in bester Mundart von Christian „Chako“ Habekost moderiert. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte die beliebte Funk&Soul Band „Amokoma“.

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Wiesloch. (BeSt) Mit einem großen Festakt hat die Hubert-Sternberg-Schule ihren bisherigen Schulleiter Jürgen Becker in den Ruhestand verabschiedet. Knapp 200 Gäste aus allen Bereichen der gewerblichen Bildung kamen hierzu in der Aula des Berufsschulzentrums zusammen.

Der stellvertretende Schulleiter Studiendirektor Ulrich Reichert hieß die zahlreichen Gäste und Würdenträger herzlich willkommen, unter ihnen Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Landrat Stefan Dallinger und die Abteilungspräsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe Anja Bauer.

Der bisherige Schulleiter der Gewerbeschule Jürgen Becker absolvierte 1984 die erste Staatsprüfung für das höhere Lehramt und absolvierte danach das Referendariat an der Carl-Benz-Schule und der Heinrich-Lanz-Schule in Mannheim, welches er 1986 mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Seitdem ist er als Lehrer in Wiesloch an der Sternberg-Schule tätig. Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit 1988 folgte 1997 die Beförderung zum Oberstudienrat. 2001 wurde er zum Abteilungsleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben an der Schule bestellt, womit die Beförderung zum Studiendirektor einherging. Nach dem 25-jährigen Dienstjubiläum 2006 wurde Becker am 1. August 2008 Schulleiter und Oberstudiendirektor.

In ihrer Laudatio bezeichnete Abteilungspräsidentin Anja Bauer den scheidenden Schulleiter als eine allseits beliebte und geschätzte Person, der sich seit 32 Jahren mit seiner Schule verbunden fühle, wovon er zehn Jahre als Schulleiter agierte. Seine berufliche Laufbahn sei nach dem erfolgreichen Abschluss einer gewerblichen Ausbildung ein Musterbeispiel für den Erfolg des klassischen zweiten Bildungsweges. An der Wieslocher Schule habe er rasch neue Aufgaben gefunden, welche die Personalakte schnell füllten: Schulnetz, Multi-Media-Berater, Homepage-Aufbau, Personalrat, Mitglied der Schulkonferenz, Schulentwickler, Einführung des Wieslocher Modells, Modellversuche, Lernortkooperator, Fachleiter und schließlich als Schulleiter Industrieentwickler und Mitbegründer der Lernfabrik Industrie 4.0, wozu die Hubert-Sternberg-Schule zur landkreisweiten Leitzentrale ausgebaut wurde. „Was Sie in ihrem Lebenswerk geschaffen haben, wird bleiben!“, rief die Abteilungspräsidentin Jürgen Becker zu.
Zugleich versicherte sie, dass der bisherige Schulleiter auch im neuen Schuljahr nicht ganz ohne die Schule könne: Er sei nun Vorsitzender des Schulfördervereins, gebe weiterhin Schweißkurse und bleibe Pate für das Kooperationsprojekt mit der „Jiangsu Taicang Vocational Education Center“, einer Berufsschule im chinesischen Taicang.
Am Ende ihrer Laudatio überreichte Anja Bauer die Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, welche Jürgen Becker mit Ablauf des Monats Juli in den Ruhestand versetzt.

Danach oblag es der Abteilungspräsidentin den bisherigen Abteilungsleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben der Hubert-Sternberg-Schule, Herrn Studiendirektor Klaus Heeger, zum 1. August mit Urkunde von Kultusministerien Susanne Eisenmann zum neuen Schulleiter zu ernennen. Anja Bauer zeigte sich dabei sehr erfreut, dass somit ein sofortiger und reibungsloser Übergang der Schulleiterbesetzung erfolgte, anders als an vielen anderen Schulen in Deutschland (eine Vorstellung des neuen Schulleiters entnehmen Sie dem nebenstehenden Bericht "Klaus Heeger wird neuer Schulleiter an der Hubert-Sternberg-Schule").

Der zukünftige Schulleiter Klaus Heeger dankte in seiner Ansprache dem Ehepaar Becker für die jahrelange gute Zusammenarbeit: „Wir waren oft eines Geistes Kind!“, weshalb die Zusammenarbeit in den letzten Jahren sich bereits als äußert fruchtbar erwiesen habe. Mit dem bildhaften Vergleich zweier unterschiedlich großer Sportschuhe machte Heeger jedoch auch deutlich, dass für ihn alleine kaum möglich sei, in die großen Fußstapfen seines Vorgängers treten zu können. Aus diesen Grund rief er alle am Schulprozess beteiligten Personen und Institutionen auf, ihn bei seinem neuen Amt zu begleiten und zu unterstützen. Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auch die Zusammenarbeit im Berufsschulzentrum Wiesloch und der beruflichen Schulen im Rhein-Neckar-Kreis.

Landrat Stefan Dallinger gratulierte zunächst Klaus Heeger zu seinem neuen Amt und versicherte, dass der Rhein-Neckar-Kreis weiterhin fest an der Seite seiner Schulen und Schulleiter stehe. In diesem Sommer würden an den Kreisschulen sechs neue Schulleiter eingesetzt werden, es freue ihn besonderes, dass für jede Stelle qualifizierte Bewerber sofort gefunden wurden und dies beweise die große Leistungsfähigkeit der beruflichen Schulen im Landkreis. Diese große Leistungsfähigkeit hänge in besonderem Maße mit dem Engagement der Schulleiter zusammen, diese könnten mehr leisten als jenes, was Politik und Verwaltung zu leisten vermögen könnten.
Dass Jürgen Becker eine solche Persönlichkeit und ein solcher Netzwerker gewesen sei verrate der Blick ins Publikum, so der Landrat, dabei werde deutlich, wie eng die Schule mit den dualen Partnern der Berufsbildung verknüpft sei. Das Ziel des Rhein-Neckar-Kreises, bis 2020 eine digitale Lernumgebung an allen Kreis-Schulen zu etablieren beinhalte neben dem 1,5-Million-Euro-Projekt „Industrie 4.0“ den Breitband- und WLAN-Ausbau an den Schulen. Zudem seien am TG Wiesloch seit letztem Jahr die Eingangsklassen mit Tabletts ausgestattet worden.
Dieses Zusammenwirken an der Sternberg-Schule sei Beckers Verdienst und habe ein großes Resümee erfahren. So hätten sich Vertreter der SAP SE ebenso interessiert gezeigt wie der chinesische Generalkonsul oder viele Klein- und Mittelständische Unternehmen. Seit 2011 bestünde zudem die Schulpartenschaft mit der Berufsschule im chinesischen Taicang, die einen Lehrer- und Schüler-Austausch beinhaltet. Diese Schulpartnerschaft solle nun eine kommunale Partnerschaft der Stadt Wiesloch folgen, so der Landrat.
Für sein besonderes Engagement zum Wohle und dem exzellenten Ruf der Hubert-Sternberg-Schule verlieh Landrat Stefan Dallinger die silberne Ehrenmedaille des Rhein-Neckar-Kreises an Jürgen Becker.

Mit einem Film verabschiedete sich das Kollegium und alle an der Schule Tätigen von ihrem bisherigen Schulleiter, dabei wurde das breite Bildungsangebot und das Zusammenwirken von so vielen am Bildungsprozess Beteiligter mehr als deutlich. Letztlich überreichte der Schulroboter aus der Lernfabrik 4.0 Jürgen Becker das Abschiedsgeschenk des Kollegiums: Ein selbst gemachtes Bilder-Memory zum Erlernen chinesischer Wörter. Am Flügel fand immer wieder Roman Fritsch mit seiner musikalischen Umrahmung die stets passenden Klänge und Melodien.

„Wenn ein ehemaliger Schüler zu einem Kollegen an der eigenen Schule geworden ist, dann hat man ein besonderes Highlight erreicht und dies durfte ich erleben!“, freute sich Jürgen Becker zu Beginn seiner abschließenden Worte. Sein schönes und interessantes Berufsleben gehe nach über 20.000 Unterrichtsstunden für ihn nun zu Ende. Dabei habe er es nie bereut, Lehrer zu sein, die Vielschichtigkeit des beruflichen Schulwesens sei eine besondere Herausforderung gewesen, die er gerne angenommen habe. Als Schüler habe er hier solch positive Erfahrungen gemacht, dass es ihn einst motiviert habe, selbst Lehrer zu werden. Nachdem er das HSS-Zepter an Klaus Heeger übergeben hatte, blickte er mit einem besonderen Dank auf seine Frau, das Sekretariat, die Abteilungsleiter, die Schulleiter im Wieslocher Berufsschulzentrum sowie die Pensionäre und Lehrerkollegen, die ihm den Weg in vielen Bereichen erst geebnet hätten und die Hubert-Sternberg-Schule erst zu dem Besonderen gemacht hätten, was sie heute sei.

Bericht aus der RNZ vom 15.07.2018

Erstellt am 25.07.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Wiesloch. (BeSt) Nach der offiziellen zur Ruhesetzung des bisherigen Schulleiters der Hubert-Sternberg-Schule Jürgen Becker (siehe Bericht "Schulleiter Jürgen Becker nach 10 Jahren verabschiedet") wurde zum 1. August Klaus Heeger zu dessen Nachfolger bestellt.

Der bisherige Studiendirektor und Abteilungsleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben wurde 1960 geboren, wuchs in Ubstadt-Weiher auf und ist dort bis heute heimisch.
Nach seiner Ausbildung zum Fernmeldehandwerker erlangte er über den 2. Bildungsweg das Abitur und studierte E-Technik an der damaligen Universität Karlsruhe. Das Referendariat folgte, welches er mit dem 2. Staatsexamen abschloss. Dann unterrichtete er 13 Jahre an der Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe. Zudem leitete er ab 1993 Fortbildungen in verschiedensten technischen Bereichen, seit 1994 gehörte er einer Vielzahl von Lehrplankommissionen an und ab 1995 war er Projektleiter des zu errichtenden E-Labors an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung Esslingen. Seit 2003 ist Heeger an der Wieslocher Hubert-Sternberg-Schule tätig. Dort leitete er zunächst die Abteilung TG, baute u. a. das Kooperationsprogramm zu Real- und Gemeinschaftsschulen auf, schuf 2013 die Projekttage für die Ganztagesschulen und übernahm 2016 die Projektleitung zum Leuchtturmprojekt „Industrie 4.0“. Zudem führte er damals das zweijährige Berufskolleg Informations- und Kommunikationstechnik ein. In vergangenen Jahr konnte dank seinem Engagement die Sternberg-Schule zur Pilotschule für die Einbindung des SAP-ERP in den Unterricht werden.

Herr Heeger ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Die Zukunft der Hubert-Sternberg-Schule sieht er mit der Lernwerkstatt „Industrie 4.0“ bereits begonnen und klar vorgegeben: „Die Informationstechnik wird uns zukünftig noch mehr, auch in allen anderen Bereichen beeinflussen!“ Dabei dürfen die Handwerks- und Metallbauerberufe nicht wegbrechen, diese müssten gestärkt werden, um sie für die Lernenden attraktiver zu machen. Bei all den Zukunftsvisionen sieht er sich als Teamplayer, sei es im Wieslocher Berufsschulzentrum, in der erweiterten Schulleitung der Sternberg-Schule und im Lehrerkollegium. Nur gemeinsam könnten gute Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen der beruflichen Bildung

Klaus Heeger bei seiner Rede zur Verabschiedung von Jürgen Becker

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Abschlussprüfung erfolgreich bestanden: Das 1BKFHT/B 2017-2018.

Vom mittleren Bildungsabschluss zur allgemeinen Fachhochschulreife in nur einem Schuljahr: 21 jungen Erwachsenen, die das Berufskolleg besucht haben, ist dies gelungen, teils mit hervorragenden Leistungen.

Einen Preis für ihre sehr guten Leistungen erhielten Laura Konrad (Notendurchschnitt: 1,2), Marvin Schulz (1,2), Nils Krappmann (1,5) und Michael Binzaru (1,6). Ein Lob erhielten Adrian Götzmann, Lukas Rudisile und Lukas Brenzinger.

Die Klasse wurde bereits zum zweiten Mal als Kooperationsklasse geführt. Eine Hälfte der jungen Frauen und Männer, die Schüler der Hubert-Sternberg-Schule mit einer gewerblichen Ausbildung als Vorbildung, hatte das Schwerpunktfach Technische Physik (1BKFHT). Der andere Teil der Klasse, Schülerinnen und Schüler der Luise Otto-Peters-Schule mit Vorbildung im pflegerisch-sozialen Bereich (1BKFHB), hatte stattdessen Biologie mit Gesundheitslehre. In allgemeinbildenden Fächern wurde die Klasse gemeinsam unterrichtet.

Entsprechend unterschiedlich sind auch die Pläne für die Zukunft. Während die Schüler der HSS entweder einen technischen Studiengang wählen oder zurück in die Industrie gehen, möchten die Absolventen der LOP ein Studium im sozialen oder Gesundheitsbereich aufnehmen (Elementarpädagogik, Soziale Arbeit, Gesundheitswissenschaften) oder eine Ausbildung beginnen (Erzieherin, Krankenkasse, MTLA).

Vom mittleren Bildungsabschluss zur allgemeinen Fachhochschulreife in nur einem Schuljahr: 21 jungen Erwachsenen, die das Berufskolleg besucht haben, ist dies gelungen, teils mit hervorragenden Leistungen.

Einen Preis für ihre sehr guten Leistungen erhielten Laura Konrad (Notendurchschnitt: 1,2), Marvin Schulz (1,2), Nils Krappmann (1,5) und Michael Binzaru (1,6). Ein Lob erhielten Adrian Götzmann, Lukas Rudisile und Lukas Brenzinger.

Die Klasse wurde bereits zum zweiten Mal als Kooperationsklasse geführt. Eine Hälfte der jungen Frauen und Männer, die Schüler der Hubert-Sternberg-Schule mit einer gewerblichen Ausbildung als Vorbildung, hatte das Schwerpunktfach Technische Physik (1BKFHT). Der andere Teil der Klasse, Schülerinnen und Schüler der Luise Otto-Peters-Schule mit Vorbildung im pflegerisch-sozialen Bereich (1BKFHB), hatte stattdessen Biologie mit Gesundheitslehre. In allgemeinbildenden Fächern wurde die Klasse gemeinsam unterrichtet.

Entsprechend unterschiedlich sind auch die Pläne für die Zukunft. Während die Schüler der HSS entweder einen technischen Studiengang wählen oder zurück in die Industrie gehen, möchten die Absolventen der LOP ein Studium im sozialen oder Gesundheitsbereich aufnehmen (Elementarpädagogik, Soziale Arbeit, Gesundheitswissenschaften) oder eine Ausbildung beginnen (Erzieherin, Krankenkasse, MTLA).

Erstellt am 24.07.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Auszug aus der Rhein-Neckar-Zeitung 08.02.2018, Nr. 32

RNZ 08.02.2018

Erstellt am 08.02.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events, Uncategorized