Ausbildung – Elektrotechnik

Seit Sommer 2003 ist die Neuordnung der Elektroberufe abgeschlossen. Den Bedürfnissen von Handwerk und Industrie entsprechend erhalten die Ausbildungsordnungen neue Inhalte und Zielsetzungen. Dem entsprechend sind Lernfelder-Curricula entwickelt worden, die geschäftsprozessorientiertes Handeln, eine enge Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben und ausgeprägte Handlungskompetenzförderung anvisieren.

In der Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch werden folgende 3 Ausbildungsberufe beschult:

Elektroniker/innen für Betriebstechnik (nur 1. Lehrjahr, danach Beschulung an der WvSS-Mannheim)

Elektroniker/innen Energie- und Gebäudetechnik (nur 1. Lehrjahr, danach Beschulung an der CBS-Heidelberg)

Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme

Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme

Dieser Ausbildungsberuf ist eine Weiterentwicklung der bisherigen Berufe Industrieelektroniker/-in Fachrichtung Gerätetechnik und Kommunikationselektroniker/-in. Absolventen und Absolventinnen dieses Berufes sind im gesamten Lebenszyklus von Geräten und Systemen einsetzbar: Entwicklungsassistent zur Unterstützung der Entwickler, Anfertigen von Mustern und Unikaten, Einrichten und Überwachen der Serienfertigung, Prüfen und Inbetriebnehmen von Komponenten, Geräten und Systemen, Unterstützen der Anwender bei der Nutzung, Instandsetzen von Geräten und Systemen bis hin zur Verschrottung von Geräten und Systemen. Wichtig ist dabei, das Software integraler Bestandteil von Geräten und Systemen ist und damit IT-Kompetenzen unabdingbar zum Ausführen der arbeiten sind. Neu ist ebenfalls das in den Ausbildungsvorschriften verankerte Arbeiten mit englischsprachigen Unterlagen und das Kommunizieren in Englisch sowie die betriebswirtschaftliche Kompetenz.
Wie alle anderen neuen Elektroberufe hat auch dieser Ausbildungsberuf

- 50 Prozent gemeinsame Qualifikationen mit den anderen elektrotechnischen Ausbildungsberufen (Kernqualifikationen) sowie 50 Prozent berufsspezifische Fachqualifikationen,
- ist ausgerichtet an den Geschäftsprozessen des Einsatzgebietes des Ausbildungsbetriebes,
- hat eine zeitliche Gliederung, die die Verknüpfung von Kern- und Fachqualifikationen mit dem Einsatzgebiet verdeutlicht,
- eine "Gestreckte Abschlussprüfung", das heißt, keine Zwischenprüfung, stattdessen einen vorgezogenen ersten Teil der Abschlussprüfung.

Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

- unterstützen Entwickler bei der Realisierung von Aufträgen. Dies kann die Analyse geforderter Funktionalitäten und technischer Umgebungsbedingungen sowie die Konzipierung von Schaltungen sein;
- stellen Muster und Unikate her. Dazu wählen sie mechanische, elektrische und elektronische Komponenten aus, passen sie an und montieren sie zu Systemen, installieren und konfigurieren Programme;
- prüfen Geräte und erstellen Gerätedokumentationen;
- erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen;
- vergeben und koordinieren von Aufträgen zur Beschaffung von Bauteilen, Hilfsstoffe und Betriebsmittel für die Realisierung von internen und externen Kundenaufträgen;
- planen und steuern Produktionsabläufe, organisieren Gruppenarbeit;
- richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein, programmieren, optimieren und warten sie;
- wirken bei der Analyse und Optimierung von Fertigungsprozessen mit;
- prüfen Komponenten und Geräte und setzen sie in Stand;
- arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und kommunizieren auch in englischer Sprache.

Anmeldung Berufsschule
(Duale Ausbildung)

Die Anmeldung erfolgt beim Sekretariat der

Hubert-Sternberg-Schule
Parkstr. 7
69168 Wiesloch,
Telefon 06222/3055 100