Lernen fürs Leben: der neue Schulkiosk an der HSS

Im Rahmen des Faches BPK (berufspraktische Kompetenz) haben fünf Schülerinnen und Schüler aus den drei VAB-Klassen (Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf) im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres ein besonders praxis- und lebensnahes Lernprojekt realisiert: die Gründung und den Betrieb eines eigenen Schulkiosks. Der BPK-Unterricht  ist so aufgebaut, dass die Schülerinnen und Schüler im Sechs-Wochen-Rhythmus unterschiedliche thematische Schwerpunkte kennenlernen – darunter die Fahrrad-, KFZ- und Metallwerkstatt sowie die Bereiche Körperpflege und Elektro – und dabei vielfältige praktische Erfahrungen sammeln. Neu seit dem Schuljahr 25/26 ist der Bereich Gewerbliche Grundbildung. Aus diesem Unterricht heraus entstand – begleitet und unterstützt durch die zuständige Lehrkraft Andreas Schirmer – die Idee, einen Schulkiosk eigenständig zu planen und zu betreiben.

Der Schulkiosk hat inzwischen zweimal pro Woche in der Mittagspause geöffnet und wird von der Schulgemeinschaft sehr gut angenommen. Von der ersten Idee bis zur konkreten Umsetzung lag die Verantwortung weitgehend bei den Schülerinnen und Schülern. Die Lehrkraft übernahm dabei eine beratende und strukturierende Rolle, gab Impulse, begleitete Entscheidungsprozesse und unterstützte die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Zu Beginn führten die Schülerinnen und Schüler eine Marktforschung durch und setzten sich intensiv mit den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander. Dabei lernten sie, Angebote nicht nach persönlichen Vorlieben, sondern nach Nachfrage und Zielgruppe zu planen – eine zentrale Grundlage wirtschaftlichen Handelns.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Projekts war die Preisbildung. Die Schülerinnen und Schüler erfragten bei ihren zukünftigen Kundinnen und Kunden, welche Preise für diese akzeptabel sind, kalkulierten Kosten und entwickelten realistische Verkaufspreise. So erhielten sie praxisnahe Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge wie Kostenrechnung, Gewinn, Angebot und Nachfrage. Gleichzeitig übten sie den verantwortungsvollen Umgang mit Geld.

Darüber hinaus übernahmen die Jugendlichen die komplette Organisation des Kioskbetriebs: vom Ersteinkauf der Waren über die Verwaltung des Budgets und die Durchführung von Inventuren bis hin zur Gestaltung des Verkaufsstandes und der Erstellung von Dienstplänen. Auch Verkaufsgespräche mit Kundinnen und Kunden gehören zum Alltag des Kioskbetriebs und bieten zahlreiche Gelegenheiten, Kommunikationsfähigkeit, Freundlichkeit und sicheres Auftreten zu trainieren. Der erste Wareneinkauf wurde dankenswerterweise vom Förderverein der Schule unterstützt

Besonders prägend war zudem der Umgang mit den erwirtschafteten Einnahmen. Gemeinsam – im Austausch mit der begleitenden Lehrkraft – diskutierten die Schülerinnen und Schüler über den Einsatz des Gewinns und setzten sich mit unternehmerischer Verantwortung sowie gesellschaftlichem Engagement auseinander. Obwohl zunächst vorgesehen war, einen Teil des Erlöses für einen gemeinsamen Abschluss zu verwenden, entschieden sie sich bewusst dafür, den gesamten Gewinn an das Tierheim in Wiesloch zu spenden.

Der Schulkiosk vermittelt den Schülerinnen und Schülern damit weit mehr als theoretisches Wissen. Durch die enge Verzahnung von eigenständigem Arbeiten und pädagogischer Begleitung erfahren sie, wie wirtschaftliche Entscheidungen entstehen und wie wichtig Teamarbeit, Planung, Verantwortungsbewusstsein und Reflexion sind – wertvolle Kompetenzen, die sie weit über die Schulzeit hinaus begleiten werden.

 

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Ende Januar öffneten die weiterführenden Schulen am Berufsschulzentrum Wiesloch erneut ihre Türen zur „Nacht der weiterführenden Schulen“.

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Zu Beginn führten die Schülerinnen und Schüler eine Marktforschung durch und setzten sich intensiv mit den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander. Dabei lernten sie, Angebote nicht nach persönlichen Vorlieben, sondern nach Nachfrage und Zielgruppe zu planen – eine zentrale Grundlage wirtschaftlichen Handelns.

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