Die Hubert-Sternberg-Schule zu Besuch beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum

Der Weg ins All begann am Haupteingang der Hubert-Sternberg-Schule – dort starteten die Schülerinnen und Schüler des Physikkurses 2 am Technischen Gymnasium zum Schülerlabor des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) in Darmstadt.

Möglichst viele junge Menschen möchte das DLR zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt für die Natur- und Ingenieurwissenschaften begeistern. Dafür hatte das School-Lab vier Experimentierstationen herausgesucht: Weltraummissionen, die Untersuchung von Sternenlicht, Programmierung von autonomen Marsrovern und einen virtuellen Rundflug durch die Internationale Raumstation ISS.

Mit einer Hochgeschwindigkeitskamera wurde aufgezeichnet, wie sich die Schwerelosigkeit im anschließenden Fall auf Lego-Astronauten auswirkt.

Durch VR-Brillen „schwebten“ Schülerinnen und Schüler durch die ISS oder schauten aus dem Visier eines Raumanzuges von außen auf Raumstation und Erde. Für den Rest der Klasse sah es aus, als würden sie mit unsichtbaren Tennisschlägern hantieren, während sie in ihrer virtuellen Umgebung nach Haltestangen griffen, um sich durch die Schwerelosigkeit zu ziehen.

Was selbst ein technisches Gymnasium in seinem Unterricht nicht bieten kann, ist der Nachbau des Kontrollzentrums der europäischen Raumfahrtorganisation ESA. Welche Herausforderungen ein Team in der Mission Control am Boden zu meistern hat, um eine Satellitenmission erfolgreich zu steuern, wurde dort in Echtzeit durchgespielt. Besonders die Programmierung eines Rovermodells für den Mars spornte die Schüler

an: Ein vorgegebener Parcours durch eine Schluchtenlandschaft der nachgebauten Marsoberfläche musste absolviert werden. Am Ende stand als Publikumsliebling der interaktive Rundflug durch die Raumstation an.

Auch der organisierende Kursleiter Andreas Heisel wedelte dabei mit den Armen durch die Luft – sehr zur Freude der HSS-Schüler.

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