In diesen Zeiten möchte sich am liebsten jeder mit negativen Menschen umgeben – und damit das auch in den Klassenräumen sichergestellt ist, wurde am heutigen Dienstag an der Hubert-Sternberg-Schule mit Corona-Selbsttests begonnen.

450 Selbsttests hat der Rhein-Neckar-Kreis der Hubert-Sternberg-Schule vor Ostern für die Klassen zur Verfügung gestellt bekommen. Es sollen weitere Lieferungen folgen, damit kann man zweimal pro Woche alle Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen möchten, testen. Das geschieht klassen- und kursweise nach einem von der Schulleitung und dem Stundenplan festgelegten Schema.

Eine grüne Box mit den abgezählten Testsets für die Klasse, einer Mülltüte, Taschentüchern, selbstentwickelten Spezialhalterungen für die Teströhrchen, Einwilligungserklärungen und der Klassenliste nehmen die Lehrer und Lehrerinnen mit in die erste Unterrichtsstunde der Klassen, die heute Präsenzunterricht haben. Endlich geht es los mit den Schnelltests. Eine Testpflicht gibt es nicht, aber die Anzahl der Testwilligen in den Klassen ist hoch, und die Neugier auf das, was kommt ebenso.

Denn die meisten Schülerinnen und Schüler haben noch an keinem Coronatest teilgenommen. Wie weit muss denn das Stäbchen in die Nase? Und wie lange dauert es, bis der Strich auf dem Teststreifen erscheint? Die Spannung steigt, als sich die ersten Streifen rötlich verfärben. Dann kommt die Erleichterung: nur ein Streifen ist sichtbar – der Test ist negativ. Glück gehabt. Alle dürfen da bleiben.

Das Ergebnis zu erhalten und mit einem besseren Gefühl weiter durch den Schultag zu gehen hat am Morgen in etwa 45 Minuten der Unterrichtszeit in Anspruch genommen. Maske, Abstand, CO2-Ampel und Lüften wurden um einen weiteren Sicherheitsfaktor ergänzt. Der verhältnismäßig hohe Zeitaufwand, so das Feedback der Kolleginnen und Kollegen, sei allerdings ein Kritikpunkt. Das ließe sich sicher optimieren durch ein Verlegen der Testung nach Hause, wie es in anderen Regionen gehandhabt werde. Dadurch würde auch verhindert, dass möglichweise Corona-infizierte Schüler mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Schule pendeln würden.

Erstellt am 24.03.2021 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized