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WIESLOCH (hi) – Statt einer gemeinsamen, großen Abschlussfeier für alle Auszubildenden der Hubert-Sternberg-Schule gab es in diesem Jahr viele kleine: Die Abschlussklassen in jedem Ausbildungsberuf wurden zur Zeugnisausgabe einzeln in die Aula des Schulzentrums eingeladen, damit der im Hygienekonzept festgelegte Mindestabstand eingehalten werden konnte.

Und so fiel es fast nicht auf, dass in diesem Jahr eine sehr große Zahl an jungen Damen und Herren ihre schulische Laufbahn mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen haben. 24 der 191 Prüflinge erhielten einen Preis für hervorragende Leistungen, acht erhielten ein Lob. Die drei Schulbesten waren dabei die Fachinformatiker für Systemintegration Tim Lulay (SAS Institute GmbH; Note 1,0) sowie Paul Viereckl (Uniklinikum Heidelberg; Note 1,1) und der Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung Benjamin Hägenläuer (SAP SE; Note 1,1).

Schulleiter Klaus Heeger nahm die Maskenpflicht zum Anlass für seine Abschlussrede. Er merkte an, dass im Prinzip alle im Raum mit „Virenschutzprogrammen“ jeglicher Art vertraut seien. Neu sei jetzt nur, dass man nicht sich selbst, sondern andere schütze. „Mit der Maske übernehme ich Verantwortung für meine Mitmenschen“, so Heeger, und das gebe ein gutes Gefühl. Er hielt die Absolventen dazu an, Verantwortung in ihrem Alltag und in ihrer Umgebung zu übernehmen. Abteilungsleiter Jürgen Mertens hakte dort ein und stellte heraus, dass es in einer Zeit, in der „jedes Smartphone mehr Rechenleistung hat als Großrechner von früher“ und die sich mit hoher Geschwindigkeit verändert, gut ausgebildete junge Menschen braucht, die ihre Umgebung verantwortungsvoll mitgestalten.

Erstellt am 31.07.2020 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


19 Schülerinnen und Schüler waren im letzten Jahr zur Zweijährigen Berufsfachschule Fachrichtung Elektrotechnik oder Metalltechnik angetreten, 17 von ihnen haben „sich durchgebissen“, die Prüfung bestanden und jetzt ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

„Ein außergewöhnliches Schuljahr geht für euch zu Ende. Trotz der Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, habt ihr eine Menge gelernt. Ihr habt euch ein Grundwissen in Elektro- oder Metalltechnik angeeignet und die Herausforderungen der Online-Prüfungsvorbereitung gemeistert. Ihr habt euer Wissen in den Abschlussprüfungen unter Beweis gestellt. Jetzt habt ihr es endlich geschafft: Ihr habt euren mittleren Bildungsabschluss erreicht.“ stellte Klassenlehrer Rüdiger Schröder in seiner Rede bei der Verabschiedung der Absolventen der Zweijährigen Berufsfachschule fest.

„Die meisten von euch haben bereits einen Ausbildungsplatz gefunden und werden nach den Sommerferien dort ihre Kenntnisse vertiefen. Einige werden wieder zur Schule gehen und das TG oder das BKI besuchen.“ Schröder hob hervor, dass diese zwei Jahre Berufsfachschule mit einem hohen Anteil an Fachkunde und Werkstattunterricht sehr gute Voraussetzungen bieten würden, um eine Ausbildung zu beginnen, aber auch, um eine schulische Weiterbildung anzuschließen.

Mit Stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler dann ihre Abschlusszeugnisse entgegen. In diesem Jahr gibt es, was ungewöhnlich ist für diese Schulart, gleich zwei Preisträger: Fabian Fröhlich (Metall, erste Reihe, 4 von links) und Jonas Göhringer (Elektro, zweite Reihe, dritter von links).

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Sieben Schüler des Einjährigen Berufskollegs Fachrichtung Technik, der Hubert-Sternberg-Schule und sieben Schülerinnen und Schüler der Louise-Otto-Peters-Schule aus dem Einjährigen Berufskolleg Biologie mit Gesundheitslehre haben vor kurzem mit dem Bestehen der Allgemeinen Fachhochschulreifeprüfung bewiesen, dass sie in nur neun Monaten Unterricht in den Kernfächern ein Wissen erworben haben, das den Inhalten der elften und zwölften Klasse eines Beruflichen Gymnasiums entspricht.

Die Leistung wird in diesem außergewöhnlichen Schuljahr noch vergrößert dadurch, dass Corona-bedingt ab Mitte März der Unterricht online stattfand – das entsprach in etwa einem Viertel der Unterrichtszeit. Angeleitet durch die engagierten Lehrkräfte übten und vertieften die Schülerinnen und Schüler die Lerninhalte von zu Hause aus; in selbst organisierten Arbeitsgruppen oder auch mal allein. Chats und Videokonferenzen mit den Fachlehrkräften dienten der Vermittlung von neuen Inhalten und der Beantwortung von Fragen. Ein regelmäßiges und schnelles Feedback zu den eingereichten Lösungen sicherte die Ergebnisse und den Lernstand. Und so war es nicht verwunderlich, dass sich die komplette Klasse dazu entschied, den ersten der möglichen Prüfungstermine zu wählen.

Den schriftlichen Prüfungen folgten einige Wochen des gespannten Wartens auf die Ergebnisse. Durch freiwillige mündliche Prüfungen wurden noch letzte Verbesserungen des Notendurchschnitts erzielt. Und Anfang Juli bekamen die Absolventen zum Abschied dann ihre Zeugnisse und eine Sonnenblume überreicht, begleitet von den Glückwünschen der Klassenlehrerinnen Birgit Heinzmann-Essert und Barbara Hilber sowie von Vertretern der Schulleitung der beiden Schulen.

Dass trotz der außergewöhnlichen Rahmenbedingungen Höchstleistungen möglich sind, war sehr erfreulich: Ein Schüler der Hubert-Sternberg-Schule sowie ein Schüler der LOP wurden im Anschluss an die Zeugnisvergabe zusätzlich mit einem Preis für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet (Jonas Gschwender, Schnitt 1,3; Pascal Lukas Kraft, Schnitt 1,4). Miriam Thome (Schnitt 1,8) erhielt für ihre Leistungen ein Lob.

Und danach? Die meisten Absolventinnen und Absolventen werden ihre Fachhochschulreife nutzen und im Herbst ein Studium aufnehmen. Ein paar werden in ihren alten Beruf zurückzukehren oder sich beruflich neu orientieren. Ihnen allen stehen mit dem frisch erworbenen zweithöchsten deutschen Schulabschluss viele neue und spannende Möglichkeiten offen.

Erstellt am von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Wiesloch – hi – Siebzehn Schülerinnen und Schüler des 2BKI2 der Hubert-Sternberg-Schule durften in der letzten Woche ihr Zeugnis entgegennehmen und verlassen die Schule als staatlich geprüfte Assistenten für Informations- und Kommunikationstechnik. Zwölf von ihnen haben auch die Zusatzprüfung zur Fachhochschulreife erfolgreich abgelegt und erhalten damit die Berechtigung, ein Studium aufzunehmen.

Vor der Zeugnisübergabe lag – bedingt durch die wochenlange Schulschließungen – ein anstrengender Prüfungsmarathon für die Schülerinnen und Schüler. Der Prüfungszeitraum wurde verkürzt, aber nicht nach hinten verschoben. Und so standen im Mai unmittelbar hintereinander die theoretischen Abschlussprüfungen zum Technischen Assistenten und die Klausuren für die Fachhochschulreifeprüfung an. Kurz darauf folgten dann noch die praktischen Abschlussprüfungen.

Vorbereitet wurde die Klasse durch eine intensive Online-Betreuung und viel individuelle Förderung durch die Lehrkräfte. Denn auch die Projektarbeit – eine selbstentwickelte praktische Prüfungsarbeit mit einer Technischen Dokumentation – musste nach Wiedereröffnung der Schulwerkstätten fertig gestellt werden. Dabei gab es einige sehr kreative Projekte. Ein Mikrocontroller-gesteuerter Spieletisch, ein Smartphone-gesteuertes Luftkissenboot oder eine LED-Laufschrift für Fahrradfelgen sind nur drei Beispiele.

„Was euch jetzt noch gefehlt hat, ist eine Rede von einem alten Mann, der euch Ratschläge gibt.“ begann Klassenlehrer Martin Benz seine kurze Ansprache. Er rief noch einmal ein paar Stationen in den letzten Schuljahren ins Gedächtnis und „bemitleidete“ die Kollegen, die die Klasse mit „Unterricht, Spaß und manchmal auch Hausaufgaben“ immer wieder zu Höchstleistungen antrieb, um damit die Halbwertzeit des Wissens über die Schulzeit hinaus zu verlängern. Am Ende erinnerte er die Schülerinnen und Schüler an ihre – gewollte oder ungewollte – Bestimmung, die Zukunft zu gestalten. „Mit eurem technischen Beruf habt ihr euch eine Verpflichtung erworben. Der technische Fortschritt wird die Gesellschaft weiter und schneller verändern. Ihr seid die Zukunft – und wir Alten müssen in der Gesellschaft leben, die ihr prägen werdet.“

Das Überreichen der Zeugnisse im Außenklassenzimmer der HSS wurde traditionell als Ratespiel gestaltet: Anhand von kleinen Anekdoten aus den vergangenen zwei Schuljahren sollten die Schülerinnen und Schüler herausfinden, wer als nächstes sein Zeugnis bekommen würde. Unter viel Gelächter wurden die Zeugnisse dann übergeben.

Erik Sulzmann, Samet Kaya und Lukas Michalski erhielten für hervorragende Leistung einen Preis, Paul Rudolf erhielt für sein Zeugnis ein Lob.

Ein Großteil der Absolventen wird den technischen Berufen erhalten bleiben und im Herbst eine Ausbildung als Elektroniker oder Fachinformatiker beginnen oder ein Studium in dieser Richtung aufnehmen. Der eine oder die andere werden der Technik aber auch den Rücken kehren und sich in die kreative Richtung weiterentwickeln.

Erstellt am 20.07.2020 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized


Wiesloch (Gö) – An der Hubert-Sternberg-Schule absolvierten 34 Schüler erfolgreich das Berufsvorbereitungsjahr. Sie erhielten am 10. Juli ihre Zeugnisse.

Es war ein besonderes Jahr mit großen Herausforderungen. Das Corona-Virus und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hinterließen ihre Spuren. Auch das VAB, Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf, war von den Schulschließungen direkt in der Phase der Prüfungsvorbereitung betroffen. Der für diese Schulart so wichtige Praxisunterricht konnte nicht stattfinden und auch in den wichtigen Prüfungsfächern Deutsch, Mathematik und Englisch gab es ungewohnten Online-Unterricht.

Wichtig war es den Klassenlehrern und Fachlehrern, den Kontakt zu den Schülern nicht zu verlieren. Sie griffen zum Telefon, schrieben Mails und Nachrichten, korrigierten abfotografierte Texte und unterstützten die Schüler auch von Ferne bei ihren Bewerbungen. Auch die gute Zusammenarbeit mit der Jugendberufshilfe war hier entscheidend.

„In dieser Schulart ist ein gutes, engagiertes Team, das die Schüler betreut und berät noch wichtiger als in anderen Schularten“, sagte der Abteilungsleiter Jürgen Edinger. Die Schüler brauchen in allen Bereichen Unterstützung und sollen gleichzeitig als Persönlichkeiten akzeptiert werden.

Umso erfreulicher ist nun das gute Abschneiden der Absolventen. „Einige haben sehr von der engmaschigen Betreuung und individuellen Beschulung profitiert“, betonte die Klassenlehrerin Sabine Rolinklambers. Darum haben auch vorher eher schwächere Schüler am Ende den Abschluss, der dem Hauptschulabschluss gleichwertig ist, bestanden.

Die Schülerinnen und Schüler, die nun ihr Zeugnis abholen durften, strahlten – trotz Maske – über das ganze Gesicht. Denn neben ihrem Abschlusszeugnis haben die meisten schon einen Ausbildungsvertrag oder die Anmeldung zu einer weiterführenden Schule in der Tasche. Der Grundstein zu einem erfolgreichen Berufsleben ist gelegt.

Erstellt am 13.07.2020 von Barbara Hilber, Kategorie(n): Uncategorized