Die Klasse 2BKI2 der Hubert-Sternberg-Schule mit ihren Lehrkräften

Der erste Jahrgang hat die Prüfungen bestanden: 25 Schüler und eine Schülerin des Zweijährigen Berufskollegs für Informations- und Kommunikationstechnik (BKI) erhielten nun aus der Hand von Fachabteilungsleiter Klaus Heeger und Klassenlehrer Martin Benz ihre Abschlusszeugnisse. Vierzehn Schüler erhielten zusätzlich zum Zeugnis über die Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informations- und Kommunikationstechnik auch ein Zeugnis über die Fachhochschulreife.

Im Laufe der zwei Jahre, so Klassenlehrer Martin Benz bei seiner Abschiedsrede, sei aus einer willkürlich zusammen gewürfelten Gruppe von Leuten, die nicht so genau wusste, was sie in dieser neuen Schulart erwartet, eine Klassengemeinschaft geworden, die jedem mit Toleranz begegnet sei, und in der jeder mit seinen Fähigkeiten wachsen – und teilweise über sich hinaus wachsen - konnte.  Dass sie, wenn nun jeder seinen Weg gehe, ihre Chancen ergreifen, dabei aber ihre Individualität behalten und nicht dem Mainstream hinterher rennen, wünsche er ihnen, denn „Das Leben ist zu kurz, um es dem Schicksal zu überlassen.“

Die Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten der Schülerin und der Schüler nutzen die Lehrkräfte im Anschluss für ein Ratespiel zur Zeugnisverleihung: Anhand kurzer Sätze oder Stichwörter sollten Mitschüler oder Eltern erkennen, wer da auf die Bühne gerufen wurde.

Fünf Schüler der 2BKI2 wurden für besondere Leistungen geehrt. Die beste Projektarbeit, ein von Felix Mattern zum Internetradio mit Röhrenverstärker umgebautes Radio aus den 50er Jahren, wurde mit einer Urkunde belohnt. Die Schüler Samuel Böser, Matthias Knobloch, Patrick Sommer und Tim Wunsch erhielten „für hervorragende Leistungen und einwandfreies Verhalten“ einen Buchpreis.

Erstellt am 24.07.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events