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Wiesloch. (BeSt) Mit einem großen Festakt hat die Hubert-Sternberg-Schule ihren bisherigen Schulleiter Jürgen Becker in den Ruhestand verabschiedet. Knapp 200 Gäste aus allen Bereichen der gewerblichen Bildung kamen hierzu in der Aula des Berufsschulzentrums zusammen.

Der stellvertretende Schulleiter Studiendirektor Ulrich Reichert hieß die zahlreichen Gäste und Würdenträger herzlich willkommen, unter ihnen Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Landrat Stefan Dallinger und die Abteilungspräsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe Anja Bauer.

Der bisherige Schulleiter der Gewerbeschule Jürgen Becker absolvierte 1984 die erste Staatsprüfung für das höhere Lehramt und absolvierte danach das Referendariat an der Carl-Benz-Schule und der Heinrich-Lanz-Schule in Mannheim, welches er 1986 mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Seitdem ist er als Lehrer in Wiesloch an der Sternberg-Schule tätig. Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit 1988 folgte 1997 die Beförderung zum Oberstudienrat. 2001 wurde er zum Abteilungsleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben an der Schule bestellt, womit die Beförderung zum Studiendirektor einherging. Nach dem 25-jährigen Dienstjubiläum 2006 wurde Becker am 1. August 2008 Schulleiter und Oberstudiendirektor.

In ihrer Laudatio bezeichnete Abteilungspräsidentin Anja Bauer den scheidenden Schulleiter als eine allseits beliebte und geschätzte Person, der sich seit 32 Jahren mit seiner Schule verbunden fühle, wovon er zehn Jahre als Schulleiter agierte. Seine berufliche Laufbahn sei nach dem erfolgreichen Abschluss einer gewerblichen Ausbildung ein Musterbeispiel für den Erfolg des klassischen zweiten Bildungsweges. An der Wieslocher Schule habe er rasch neue Aufgaben gefunden, welche die Personalakte schnell füllten: Schulnetz, Multi-Media-Berater, Homepage-Aufbau, Personalrat, Mitglied der Schulkonferenz, Schulentwickler, Einführung des Wieslocher Modells, Modellversuche, Lernortkooperator, Fachleiter und schließlich als Schulleiter Industrieentwickler und Mitbegründer der Lernfabrik Industrie 4.0, wozu die Hubert-Sternberg-Schule zur landkreisweiten Leitzentrale ausgebaut wurde. „Was Sie in ihrem Lebenswerk geschaffen haben, wird bleiben!“, rief die Abteilungspräsidentin Jürgen Becker zu.
Zugleich versicherte sie, dass der bisherige Schulleiter auch im neuen Schuljahr nicht ganz ohne die Schule könne: Er sei nun Vorsitzender des Schulfördervereins, gebe weiterhin Schweißkurse und bleibe Pate für das Kooperationsprojekt mit der „Jiangsu Taicang Vocational Education Center“, einer Berufsschule im chinesischen Taicang.
Am Ende ihrer Laudatio überreichte Anja Bauer die Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, welche Jürgen Becker mit Ablauf des Monats Juli in den Ruhestand versetzt.

Danach oblag es der Abteilungspräsidentin den bisherigen Abteilungsleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben der Hubert-Sternberg-Schule, Herrn Studiendirektor Klaus Heeger, zum 1. August mit Urkunde von Kultusministerien Susanne Eisenmann zum neuen Schulleiter zu ernennen. Anja Bauer zeigte sich dabei sehr erfreut, dass somit ein sofortiger und reibungsloser Übergang der Schulleiterbesetzung erfolgte, anders als an vielen anderen Schulen in Deutschland (eine Vorstellung des neuen Schulleiters entnehmen Sie dem nebenstehenden Bericht "Klaus Heeger wird neuer Schulleiter an der Hubert-Sternberg-Schule").

Der zukünftige Schulleiter Klaus Heeger dankte in seiner Ansprache dem Ehepaar Becker für die jahrelange gute Zusammenarbeit: „Wir waren oft eines Geistes Kind!“, weshalb die Zusammenarbeit in den letzten Jahren sich bereits als äußert fruchtbar erwiesen habe. Mit dem bildhaften Vergleich zweier unterschiedlich großer Sportschuhe machte Heeger jedoch auch deutlich, dass für ihn alleine kaum möglich sei, in die großen Fußstapfen seines Vorgängers treten zu können. Aus diesen Grund rief er alle am Schulprozess beteiligten Personen und Institutionen auf, ihn bei seinem neuen Amt zu begleiten und zu unterstützen. Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auch die Zusammenarbeit im Berufsschulzentrum Wiesloch und der beruflichen Schulen im Rhein-Neckar-Kreis.

Landrat Stefan Dallinger gratulierte zunächst Klaus Heeger zu seinem neuen Amt und versicherte, dass der Rhein-Neckar-Kreis weiterhin fest an der Seite seiner Schulen und Schulleiter stehe. In diesem Sommer würden an den Kreisschulen sechs neue Schulleiter eingesetzt werden, es freue ihn besonderes, dass für jede Stelle qualifizierte Bewerber sofort gefunden wurden und dies beweise die große Leistungsfähigkeit der beruflichen Schulen im Landkreis. Diese große Leistungsfähigkeit hänge in besonderem Maße mit dem Engagement der Schulleiter zusammen, diese könnten mehr leisten als jenes, was Politik und Verwaltung zu leisten vermögen könnten.
Dass Jürgen Becker eine solche Persönlichkeit und ein solcher Netzwerker gewesen sei verrate der Blick ins Publikum, so der Landrat, dabei werde deutlich, wie eng die Schule mit den dualen Partnern der Berufsbildung verknüpft sei. Das Ziel des Rhein-Neckar-Kreises, bis 2020 eine digitale Lernumgebung an allen Kreis-Schulen zu etablieren beinhalte neben dem 1,5-Million-Euro-Projekt „Industrie 4.0“ den Breitband- und WLAN-Ausbau an den Schulen. Zudem seien am TG Wiesloch seit letztem Jahr die Eingangsklassen mit Tabletts ausgestattet worden.
Dieses Zusammenwirken an der Sternberg-Schule sei Beckers Verdienst und habe ein großes Resümee erfahren. So hätten sich Vertreter der SAP SE ebenso interessiert gezeigt wie der chinesische Generalkonsul oder viele Klein- und Mittelständische Unternehmen. Seit 2011 bestünde zudem die Schulpartenschaft mit der Berufsschule im chinesischen Taicang, die einen Lehrer- und Schüler-Austausch beinhaltet. Diese Schulpartnerschaft solle nun eine kommunale Partnerschaft der Stadt Wiesloch folgen, so der Landrat.
Für sein besonderes Engagement zum Wohle und dem exzellenten Ruf der Hubert-Sternberg-Schule verlieh Landrat Stefan Dallinger die silberne Ehrenmedaille des Rhein-Neckar-Kreises an Jürgen Becker.

Mit einem Film verabschiedete sich das Kollegium und alle an der Schule Tätigen von ihrem bisherigen Schulleiter, dabei wurde das breite Bildungsangebot und das Zusammenwirken von so vielen am Bildungsprozess Beteiligter mehr als deutlich. Letztlich überreichte der Schulroboter aus der Lernfabrik 4.0 Jürgen Becker das Abschiedsgeschenk des Kollegiums: Ein selbst gemachtes Bilder-Memory zum Erlernen chinesischer Wörter. Am Flügel fand immer wieder Roman Fritsch mit seiner musikalischen Umrahmung die stets passenden Klänge und Melodien.

„Wenn ein ehemaliger Schüler zu einem Kollegen an der eigenen Schule geworden ist, dann hat man ein besonderes Highlight erreicht und dies durfte ich erleben!“, freute sich Jürgen Becker zu Beginn seiner abschließenden Worte. Sein schönes und interessantes Berufsleben gehe nach über 20.000 Unterrichtsstunden für ihn nun zu Ende. Dabei habe er es nie bereut, Lehrer zu sein, die Vielschichtigkeit des beruflichen Schulwesens sei eine besondere Herausforderung gewesen, die er gerne angenommen habe. Als Schüler habe er hier solch positive Erfahrungen gemacht, dass es ihn einst motiviert habe, selbst Lehrer zu werden. Nachdem er das HSS-Zepter an Klaus Heeger übergeben hatte, blickte er mit einem besonderen Dank auf seine Frau, das Sekretariat, die Abteilungsleiter, die Schulleiter im Wieslocher Berufsschulzentrum sowie die Pensionäre und Lehrerkollegen, die ihm den Weg in vielen Bereichen erst geebnet hätten und die Hubert-Sternberg-Schule erst zu dem Besonderen gemacht hätten, was sie heute sei.

Bericht aus der RNZ vom 15.07.2018

Erstellt am 25.07.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Wiesloch. (BeSt) Nach der offiziellen zur Ruhesetzung des bisherigen Schulleiters der Hubert-Sternberg-Schule Jürgen Becker (siehe Bericht "Schulleiter Jürgen Becker nach 10 Jahren verabschiedet") wurde zum 1. August Klaus Heeger zu dessen Nachfolger bestellt.

Der bisherige Studiendirektor und Abteilungsleiter zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben wurde 1960 geboren, wuchs in Ubstadt-Weiher auf und ist dort bis heute heimisch.
Nach seiner Ausbildung zum Fernmeldehandwerker erlangte er über den 2. Bildungsweg das Abitur und studierte E-Technik an der damaligen Universität Karlsruhe. Das Referendariat folgte, welches er mit dem 2. Staatsexamen abschloss. Dann unterrichtete er 13 Jahre an der Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe. Zudem leitete er ab 1993 Fortbildungen in verschiedensten technischen Bereichen, seit 1994 gehörte er einer Vielzahl von Lehrplankommissionen an und ab 1995 war er Projektleiter des zu errichtenden E-Labors an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung Esslingen. Seit 2003 ist Heeger an der Wieslocher Hubert-Sternberg-Schule tätig. Dort leitete er zunächst die Abteilung TG, baute u. a. das Kooperationsprogramm zu Real- und Gemeinschaftsschulen auf, schuf 2013 die Projekttage für die Ganztagesschulen und übernahm 2016 die Projektleitung zum Leuchtturmprojekt „Industrie 4.0“. Zudem führte er damals das zweijährige Berufskolleg Informations- und Kommunikationstechnik ein. In vergangenen Jahr konnte dank seinem Engagement die Sternberg-Schule zur Pilotschule für die Einbindung des SAP-ERP in den Unterricht werden.

Herr Heeger ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Die Zukunft der Hubert-Sternberg-Schule sieht er mit der Lernwerkstatt „Industrie 4.0“ bereits begonnen und klar vorgegeben: „Die Informationstechnik wird uns zukünftig noch mehr, auch in allen anderen Bereichen beeinflussen!“ Dabei dürfen die Handwerks- und Metallbauerberufe nicht wegbrechen, diese müssten gestärkt werden, um sie für die Lernenden attraktiver zu machen. Bei all den Zukunftsvisionen sieht er sich als Teamplayer, sei es im Wieslocher Berufsschulzentrum, in der erweiterten Schulleitung der Sternberg-Schule und im Lehrerkollegium. Nur gemeinsam könnten gute Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen der beruflichen Bildung

Klaus Heeger bei seiner Rede zur Verabschiedung von Jürgen Becker

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Die Klasse 2BKI2 der Hubert-Sternberg-Schule mit ihren Lehrkräften

Der erste Jahrgang hat die Prüfungen bestanden: 25 Schüler und eine Schülerin des Zweijährigen Berufskollegs für Informations- und Kommunikationstechnik (BKI) erhielten nun aus der Hand von Fachabteilungsleiter Klaus Heeger und Klassenlehrer Martin Benz ihre Abschlusszeugnisse. Vierzehn Schüler erhielten zusätzlich zum Zeugnis über die Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informations- und Kommunikationstechnik auch ein Zeugnis über die Fachhochschulreife.

Im Laufe der zwei Jahre, so Klassenlehrer Martin Benz bei seiner Abschiedsrede, sei aus einer willkürlich zusammen gewürfelten Gruppe von Leuten, die nicht so genau wusste, was sie in dieser neuen Schulart erwartet, eine Klassengemeinschaft geworden, die jedem mit Toleranz begegnet sei, und in der jeder mit seinen Fähigkeiten wachsen – und teilweise über sich hinaus wachsen - konnte.  Dass sie, wenn nun jeder seinen Weg gehe, ihre Chancen ergreifen, dabei aber ihre Individualität behalten und nicht dem Mainstream hinterher rennen, wünsche er ihnen, denn „Das Leben ist zu kurz, um es dem Schicksal zu überlassen.“

Die Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten der Schülerin und der Schüler nutzen die Lehrkräfte im Anschluss für ein Ratespiel zur Zeugnisverleihung: Anhand kurzer Sätze oder Stichwörter sollten Mitschüler oder Eltern erkennen, wer da auf die Bühne gerufen wurde.

Fünf Schüler der 2BKI2 wurden für besondere Leistungen geehrt. Die beste Projektarbeit, ein von Felix Mattern zum Internetradio mit Röhrenverstärker umgebautes Radio aus den 50er Jahren, wurde mit einer Urkunde belohnt. Die Schüler Samuel Böser, Matthias Knobloch, Patrick Sommer und Tim Wunsch erhielten „für hervorragende Leistungen und einwandfreies Verhalten“ einen Buchpreis.

Erstellt am 24.07.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Abschlussprüfung erfolgreich bestanden: Das 1BKFHT/B 2017-2018.

Vom mittleren Bildungsabschluss zur allgemeinen Fachhochschulreife in nur einem Schuljahr: 21 jungen Erwachsenen, die das Berufskolleg besucht haben, ist dies gelungen, teils mit hervorragenden Leistungen.

Einen Preis für ihre sehr guten Leistungen erhielten Laura Konrad (Notendurchschnitt: 1,2), Marvin Schulz (1,2), Nils Krappmann (1,5) und Michael Binzaru (1,6). Ein Lob erhielten Adrian Götzmann, Lukas Rudisile und Lukas Brenzinger.

Die Klasse wurde bereits zum zweiten Mal als Kooperationsklasse geführt. Eine Hälfte der jungen Frauen und Männer, die Schüler der Hubert-Sternberg-Schule mit einer gewerblichen Ausbildung als Vorbildung, hatte das Schwerpunktfach Technische Physik (1BKFHT). Der andere Teil der Klasse, Schülerinnen und Schüler der Luise Otto-Peters-Schule mit Vorbildung im pflegerisch-sozialen Bereich (1BKFHB), hatte stattdessen Biologie mit Gesundheitslehre. In allgemeinbildenden Fächern wurde die Klasse gemeinsam unterrichtet.

Entsprechend unterschiedlich sind auch die Pläne für die Zukunft. Während die Schüler der HSS entweder einen technischen Studiengang wählen oder zurück in die Industrie gehen, möchten die Absolventen der LOP ein Studium im sozialen oder Gesundheitsbereich aufnehmen (Elementarpädagogik, Soziale Arbeit, Gesundheitswissenschaften) oder eine Ausbildung beginnen (Erzieherin, Krankenkasse, MTLA).

Vom mittleren Bildungsabschluss zur allgemeinen Fachhochschulreife in nur einem Schuljahr: 21 jungen Erwachsenen, die das Berufskolleg besucht haben, ist dies gelungen, teils mit hervorragenden Leistungen.

Einen Preis für ihre sehr guten Leistungen erhielten Laura Konrad (Notendurchschnitt: 1,2), Marvin Schulz (1,2), Nils Krappmann (1,5) und Michael Binzaru (1,6). Ein Lob erhielten Adrian Götzmann, Lukas Rudisile und Lukas Brenzinger.

Die Klasse wurde bereits zum zweiten Mal als Kooperationsklasse geführt. Eine Hälfte der jungen Frauen und Männer, die Schüler der Hubert-Sternberg-Schule mit einer gewerblichen Ausbildung als Vorbildung, hatte das Schwerpunktfach Technische Physik (1BKFHT). Der andere Teil der Klasse, Schülerinnen und Schüler der Luise Otto-Peters-Schule mit Vorbildung im pflegerisch-sozialen Bereich (1BKFHB), hatte stattdessen Biologie mit Gesundheitslehre. In allgemeinbildenden Fächern wurde die Klasse gemeinsam unterrichtet.

Entsprechend unterschiedlich sind auch die Pläne für die Zukunft. Während die Schüler der HSS entweder einen technischen Studiengang wählen oder zurück in die Industrie gehen, möchten die Absolventen der LOP ein Studium im sozialen oder Gesundheitsbereich aufnehmen (Elementarpädagogik, Soziale Arbeit, Gesundheitswissenschaften) oder eine Ausbildung beginnen (Erzieherin, Krankenkasse, MTLA).

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Uncategorized


Noch kurz vor den Sommerferien konnte im Rahmen der Spendenübergabe die Klasse M3IM der Hubert-Sternberg-Schule mit den neuen Unterrichtsrobotern „Magician“ erste Erfahrungen ma-chen.
Möglich gemacht wurde diese sehr praxisorientierte Unterrichtsform durch eine Spende aus Mitteln des Gewinnsparvereins Südwest der BBBank. Vertreten wurde die Bank, die schon mehrfach die Hubert-Sternberg-Schule finanziell unterstützt hat, durch die Filialleiterin aus Wiesloch, Frau Daniela Nagel.
StR Stefan Treffinger hatte aus Anlass der Spendenübergabe kurzfristig den Unterrichtsverlauf um-gestellt, so dass die Industriemechaniker im 3. Ausbildungsjahr an diesem Tag ausschließlich zum Thema Robotik Informationen und auch praktische Übungen in der Berufsschule erhalten und er-leben konnten.
Die Kleinroboter „DOBOT Magician“ eines chinesischen Herstellers überzeugen dabei durch relativ überschaubare Programmiertechnik, umfangreiches Zubehör und ein für Unterrichtszwecke hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Der im niedersächsischen Nordhorn ansässige Vertriebspartner Funduino hat dabei die Schule großzügig mit umfangreichem Unterrichtszubehör versorgt.
Dem Antrag auf finanzielle Unterstützung, den der Technische Lehrer Frank Kleinbongardt an die BBBank gestellt hatte, wurde in diesem Jahr mit 2.000,- € stattgegeben. Der Kauf von zwei Robotern zum Preis von 2.800,- € konnte dann mit zusätzlichen Mittel der Schule getätigt werden.
Nach Auskunft der Schüler aus der Klasse M3IM hat sich die Anschaffung „voll gelohnt“. Der Unterricht mit und über die von den Schülern programmierten und angewandten Roboter war abwechslungsreich und führte im Rahmen eines einzigen Schultages rasch zu anschaulichen Erfolgen.
Dabei zeigten sich die Schüler als wahre „Hochstapler“, in dem sie z. B. mit den beiden Robotern spielerisch Kunststoffboxen um- und aufstapelten. Für die Zukunft ist nun weiterhin geplant, die beiden vorhandenen Roboter in einer Art Produktionsstraße Produkte zu bewegen oder Prozesse abarbeiten zu lassen.
Für Schulleiter OStD Jürgen Becker war die großzügige Spende der BBBank einmal mehr ein Zeichen für die gute Kooperation zwischen der gewerblichen Schule und einem langjährigen Sponsor vor Ort. Erfreut zeigte sich Becker darüber, dass mit der Verwendung des Geldes ein konkretes Unter-richtsprojekt unterstützt bzw. mit praktischer Anwendung bereichert wird.
Stefan Treffinger und Frank Kleinbongardt, beide Fachlehrer aus Theorie und Praxis in den Klassen der Industriemechaniker, wollen nun eine Unterrichtssequenz konzipieren, die den praktischen Einsatz der neuen „magischen“ Roboter noch mehr auf die Möglichkeiten der Schüler anpasst.

Sind begeistert von den neuen Unterrichtsrobotern (v. l. n. r.): Schulleiter OStD Jürgen Becker, Filialdirektorin Daniela Nagel, StR Stefan Treffinger, TL Frank Kleinbongardt, mit Schülern der Klasse M3IM

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Gleich zwei Schülerförderpreise der Bürgerstiftung Wiesloch gehen in diesem Jahr an zwei Absolventen der Hubert-Sternberg-Schule.
Lana Karagujanov aus der Zweijährigen zur Fachschulreife führenden Berufsfachschule Metall (2BFM) und Dennis Blum aus der Abschlussklasse der Fachinformatiker Systemintegrati-on (E3FS1) konnten nach erfolgreicher Bewerbung durch ihre Lehrer aus den Händen von Reinhold Miller die Urkunde sowie jeweils einen Geldbetrag in Höhe von je 300,- € in Empfang nehmen.
Beide Preisträger wurden damit für ihr überdurchschnittliches Engagement bei der Erreichung ihrer schulischen Ziele im Rahmen der Abschlussfeiern am 05., bzw. 13. Juli 2018 aus-gezeichnet.
Lana, die ursprünglich aus Georgien stammt und erst im Jahr 2013 nach Deutschland kam, hat nach nur knapp vier Schuljahren ihren Mittleren Bildungsabschluss mit der beruflichen Grundbildung in der Metalltechnik erlangt und beginnt nun ab 01. September eine Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg.
Dennis, der seit Geburt am Möbius-Syndrom leidet und aufgrund mehrerer körperlicher Handicaps nur durch enorme Willensstärke und Arbeitsmoral seine berufliche Ausbildung absolviert hat, wurde zum Fachinformatiker in einem Walldorfer Software-Unternehmen (j&s-soft GmbH) ausgebildet und hat in diesem Zusammenhang in Wiesloch die Berufsschule besucht.
Bei beiden Preisträgern war die Freude nicht nur über den bestandenen Schul- bzw. Ausbil-dungsabschluss riesengroß, sondern vor allem fühlten sich beide noch einmal besonders bestätigt durch die Preisverleihung aus den Händen der Bürgerstiftung.

Jana Karagujanov mit ihrem Werkstattlehrer Metall TL Frank Kleinbongardt (links) und Reinhold Miller von der Bürgerstiftung

Dennis Blum bei der Preisübergabe durch Reinhold Miller von der Bürgerstiftung.

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Wiesloch. An der Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch beenden 28 Schüler das Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf mit Erfolg.

„Wir gehen gemeinsam“, stellte der scheidende Schulleiter Jürgen Becker fest und gratulierte den Schülern der VAB-Klassen (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf) der Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch herzlich zu ihrem Erfolg, der die Basis für ein erfolgreiches Berufsleben ist.
Bis die Schüler ihr Zeugnis in den Händen halten konnten, mussten sie einiges leisten. Neben dem Unterricht in Deutsch oder Mathematik, in denen sie dann auch Abschlussprüfungen bestehen mussten, hatten die Jugendlichen Unterricht, der sie auf den Beruf vorbereiten soll. So kontrollierten die Schüler etwa die Beleuchtungsanlage beim Auto, lernten die Grundlagen des Schweißens kennen, übten sich in Metallbearbeitung, schnupperten in den Friseurberuf und knobelten über elektrischen Schaltungen.
Zudem wird in dieser Schulart großen Wert auf Grundlagen wie Pünktlichkeit, Ordnung, Zuverlässigkeit Höflichkeit gelegt.
So vielfältig wie die Fächer, so vielfältig sind auch die Schüler in der Berufsvorbereitung. Sie unterscheiden sich in ihrer schulischen Vorbildung, in Herkunft und Interessen. Sie haben verschiedene Charaktere, Einstellungen und Zukunftspläne. Einige haben bereits Ausbildungsverträge als Landschaftsgärtner oder Kaufmann im Einzelhandel unterschrieben, andere streben den mittleren Bildungsabschluss an.
Schulleiter Jürgen Becker stellte bei der Zeugnisübergabe die Leistung der Schüler, trotz teilweiser widriger Umstände, heraus und bedankte sich zudem bei den Lehrern für ihre Arbeit in diesem Bereich.

Erstellt am 19.07.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


25 Berufsschulen aus Baden-Württemberg werden für ihre Beiträge beim Präventionsprogramm der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ausgezeichnet.
Schulpreise aufgrund überdurchschnittlich hoher Beteiligung erhalten die Zentralgewerbeschule Buchen, die Gewerbeschule Breisach, das Fröbel Seminar an der Helene-Lange-Schule in Mannheim, die Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch und die Hans-Thoma-Schule Titisee-Neustadt im Gesamtwert von 1.900,00 Euro.

Pressemitteilung_21.06.2018

Erstellt am 05.07.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events