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Von der virtuellen Idee bis zum realen Produkt: Das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT macht in Wiesloch erlebbar, wie Ingenieurinnen und Ingenieure denken und arbeiten und wie viel Mathematik und Physik in unseren Alltagsprodukten stecken. Im Rahmen der Veranstaltung „Faszination Technik 2018“ erhalten angemeldete Schülerinnen und Schüler vom 21. bis 23. März Einblicke in den industriellen Produktentstehungsprozess. Junge MINT-Akademiker begleiten sie bei der Reise durch die mobile Industriewelt und zeigen berufliche Perspektiven. Das Mobil steht auf dem Lehrerparkplatz der Hubert-Sternberg-Schule in Wiesloch.

Wiesloch – Maschinen kommunizieren miteinander, Roboter entlasten uns bei eintönigen Tätigkeiten und Augmented-Reality-Brillen ersetzen Bedienungsanleitungen: Die Digitalisierung bietet große Chancen, stellt Unternehmen auf dem Weg dorthin aber auch vor große Herausforderungen. Eine davon ist der hohe Bedarf an qualifizierten Fachkräften aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), insbesondere an Ingenieurinnen und Ingenieuren. Um Jugendlichen Lust zu machen, an diesem spannenden Thema mitzuarbeiten, ist die mobile Industriewelt DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT im Rahmen des erfolgreichen Programms COACHING4FUTURE in Baden-Württemberg unterwegs.

Das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands SÜDWESTMETALL und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit macht im Rahmen der Veranstaltung „Faszination Technik 2018“ in Wiesloch Station. Von Mittwoch bis Freitag, 21. bis 23. März, bietet die SÜDWESTMETALL Bezirksgruppe Rhein-Neckar an der Hubert-Sternberg-Schule angemeldeten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, namhafte Unternehmen der Region kennenzulernen und sich über technische Berufe zu informieren.

3D-scannen, programmieren, smart produzieren: In der mobilen Industriewelt zeigt ein multimedialer Rückblick zu Beginn des Workshops, wie der gesellschaftliche und technische Fortschritt die industrielle Entwicklung immer mehr beschleunigte. Wie die effiziente Serienproduktion heute erfolgt und welchen Einfluss die digitale Transformation weiter nehmen wird, finden die Schulklassen an fünf Meilensteinen des Produktentstehungsprozesses und weiteren Exponaten heraus. Unter Anleitung der Ingenieure Dr. Peter Hörtz und Dominik Weickgenannt schlüpfen die Jugendlichen selbst in die Rolle von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Sie verwandeln zum Beispiel mithilfe eines 3D-Scanners einen Prototyp in ein Computermodell. Ein Roboterarm kann mittels Koordinaten-Eingabe punktgenau gesteuert werden. Und wenn die Mädchen und Jungen ihr selbst konfiguriertes Produkt durch die intelligente Produktionsanlage steuern, bekommen sie bereits einen Ausblick auf die „Smart Factory“ von morgen. Zudem unterstützt ein weiterer Workshop Lehrkräfte bei der MINT-Berufsorientierung. Die mobile Industriewelt möchte so die vielseitigen Berufsmöglichkeiten in der Industrie praxisnah und anschaulich vermitteln.

Erstellt am 14.03.2018 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events