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Der Elternabend der Hubert-Sternberg-Schule zu Schuljahresbeginn fand in diesem Jahr in einem etwas anderen Rahmen statt. Vor dem üblichen Lehrer-Elterngespräch im Klassenraum hatten interessierte Eltern die Gelegenheit an einer kurzen Fortbildung in der „Lernfabrik 4.0“ der Schule teilzunehmen.
Seit einem halben Jahr sind in der Hubert-Sternberg-Schule mehrere Industrie 4.0 Anlagen installiert, die den Schülern zeigen sollen, wie sich die Arbeitswelt in den nächsten Jahren entwickeln wird. In Unterrichtsprojekten lernen die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Klassen und Ausbildungsgängen den Umgang mit dieser Technik. „Industrie 4.0“ wird hier vom Schlagwort zum umgesetzten Konzept, mit dem die Schüler arbeiten und lernen können.
Was genau sich hinter dem Schlagwort verbirgt und wie im Zeitalter von „Industrie 4.0“ gearbeitet wird, konnten auch die Eltern der HSS-Schülerinnen und Schüler erfahren. Eine einstündige Vorführung und Erklärung machte ihnen deutlich, wie sich die Arbeit in der Industrie verändern wird. Neben der Präsentation der „Lernfabrik 4.0“ erläuterten Herr Heeger und Herr Steeb auch, welche Unterrichtskonzepte sich daraus für die verschiedenen Klassen ergeben und wie die Schule ihre Schülerinnen und Schüler mit diesen Konzepten vertraut und fit für die Arbeitswelt der Zukunft macht.

Erstellt am 28.11.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Bei der diesjährigen Prüfungsbestenfeier im Rosengarten Mannheim mit rund 1.000 geladenen Gästen wurden die 128 Prüfungsbesten der IHK Rhein-Neckar feierlich geehrt. Elf von ihnen gehören sogar zu den besten Auszubildenden in Baden-Württemberg.
Moderiert von Chako Habekost und musikalisch umrahmt von Amokoma, gratulierte die
IHK-Präsidentin Irmgard Abt den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen zu ihren herausragenden Prüfungsergebnissen und dankte den ehrenamtlichen Prüfern, den Betrieben, den Ausbildern, den Dozenten und den beteiligten Berufsschulen für ihr großes Engagement.

Die Hubert-Sternberg-Schule konnte in drei von vier Ausbildungsberufen den IHK-Prüfungs-besten stellen. Bei den Elektronikern für Geräte und Systeme siegte Marcel Sterba von Pepperl+Fuchs in Mannheim. Prüfungsbester bei den Fachinformatikern Anwendungsent-wicklung was Robin Hartmann von der Firma mobisys in Walldorf. Besonders stolz ist man auf den Landessieger bei den Fachinformatikern Systemintegration Marc Brendel vom Rechenzentrum der Uni Heidelberg. Marc war nicht nur in der theoretischen Schulprüfung, sondern auch im praktischen Teil mit jeweils mit maximaler Punktzahl überragend. Herr Brendel konnte auf Grund dieses tollen Ergebnisses auch den Ehrenpreis der Firma CEMA für den besten Abschluss in einem IT-Beruf in Empfang nehmen.

Die Hubert-Sternberg-Schule ist nicht nur stolz auf die Preisträger, sondern sieht darin auch eine Auszeichnung der geleisteten Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.

Bester Elektroniker für Geräte und Systeme, Marcel Sterba (2ter v.l.), Firma Pepperl & Fuchs

Bester Fachinformatiker Anwendungsentwicklung Robin Hartmann (ganz rechts), Firma mobisys in Walldorf

Bester Fachinformatiker Systemintegration und Landesbester Marc Brendel, Firma Universitätsrechenzentrum

Marc Brendel mit seiner Ausbilderin Frau Carina Ortseifen (rechts) und seinem Klassenlehrer Klaus Heeger (links).

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Für Alexander Eckel sind die Wege und Räumlichkeiten der Hubert-Sternberg-Schule (HSS) längst vertraut. Vor über zehn Jahren war er selbst als Auszubildender zum Industriemechaniker Schüler der Gewerblichen Berufsschule in Wiesloch. Nun kam er als Gebietsverkaufsleiter der Hoffmann Göppingen Qualitätswerkzeuge GmbH & Co. KG an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.

Dies tat er nicht mit leeren Händen. Durch eine extrem großzügige Rabattgewährung aus einer Abverkaufsaktion seines Arbeitsgebers konnte die Hubert-Sternberg-Schule einen sogenannten Zentrischspanner in ihr Werkstatt-Inventar aufnehmen.

Der Zentrischspanner funktioniert ähnlich wie ein Schraubstock, ist mit einer Spannkraft von nahezu acht Tonnen und einem Gewicht von über 60 kg ein wenig groß dimensioniert für den rein schulischen Unterricht, dient aber Schülern und Lehrern ab sofort als eindrückliches Unterrichtsmaterial. Sonst nur eingesetzt in absoluten High-Tech-Bereichen der Industrie kann den Schülerinnen und Schülern des Metallbereiches an der HSS nun noch mehr industrielle Wirklichkeit vermittelt werden.

Für Schulleiter OStD Jürgen Becker und den Werkstattlehrer TL Frank Kleinbongardt war die kleine Übergabezeremonie ein durchaus bewegender Moment. Schulleiter Becker, der damals selbst noch Fachlehrer von Herrn Eckel war, begrüßte seinen ehemaligen Schüler herzlich und dankte für dessen Verbundenheit zur Schule. „Dann haben wir damals bei der Ausbildung doch alles richtig gemacht!“, war sein Urteil über die Verbundenheit von Herrn Eckel zu „seiner“ Berufsschule.

Mit einer Rabattsumme von über 8.000,- € und einem relativ geringen Restbetrag für die Schule konnte die Hoffmann-Group als international tätiger Werkzeuglieferant die Modernität der Hubert-Sternberg-Schule in puncto Ausstattung und Unterricht durch diese Aktion hervorragend unterstützen. „Als Industrie-4.0-Schule sind wir damit auch in der Spanntechnik auf dem neusten Stand der industriellen Möglichkeiten in diesem Bereich“, so das Urteil des Technischen Lehrers Frank Kleinbongardt.

„Eine berufliche Schule, die auf so hohem und innovativem Niveau unterrichtet, zeigt dies auch in ihrer Ausstattung, die diesem Standard entspricht“, so Jürgen Becker in Freude über den neuen Zentrischspanner der Hoffmann Group.

Erstellt am 17.11.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Digital lernen – und sehr viel weniger Schulbücher herumtragen: dieser Wunsch vieler Schüler wird für die Eingangsklassen der Hubert-Sternberg-Schule nun zum Alltag.

Im Beisein von Dezernent Hans Werner vom Rhein-Neckar-Kreis, dem Vertreter des Schulträgers, haben vor den Herbstferien 59 Schülerinnen und Schüler ein Tablet erhalten, das einen Großteil der Unterrichtsmaterialien auf Papier ersetzen wird. Drei Jahre lang werden sie im Unterricht nun verstärkt mit digitalen Medien arbeiten.
Die Kosten für die Geräte, die an die Schüler verliehen werden, hat sich der Rhein-Neckar-Kreis mit dem Land Baden-Württemberg geteilt. Die Finanzierung der nötigen Infrastruktur und der Tablets für die Lehrkräfte hat der Landkreis komplett übernommen.
Um in allen Klassen- und Fachräumen mit den Tablets arbeiten zu können, haben die Netzwerk-Administratoren der Schule in Eigenleistung 20 WLAN Access Points eingerichtet und konfiguriert, die auf ein eigenes Netzwerk zugreifen. Es musste eine geeignete Kollaborationssoftware gefunden werden, die ein vernetztes Arbeiten an einzelnen Dokumenten ermöglicht, und in einem eigens dafür eingerichteten HSS-Store finden sich geeignete Apps für den Fachunterricht.
Die in dieser Jahrgangsstufe unterrichtenden Lehrkräfte haben sich zuvor in diversen Fortbildungen und Arbeitsgruppen damit auseinandergesetzt, wie diese Geräte sinnvoll in den Unterricht aller Fächer integriert werden können. Selbstverständlich haben alle Schülerinnen und Schüler eine intensive Einweisung in den Umgang mit dem neuen Arbeitsgerät erhalten. Damit steht einem regen Gebrauch der Tablets nun nichts mehr im Weg.

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events