Zum Schuljahresende finden an der Hubert-Sternberg-Schule traditionsgemäß Projekttage statt, an denen interdisziplinär und handlungsorientiert in kleineren Schülerteams an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird.

Die Projekte werden von den Schülern selbstständig ausgewählt und teilweise auch komplett selbstständig konzipiert und gestaltet. Das LEGO - Projekt genießt seit einem Jahr einen hohen Zuspruch unter den Schüler. In diesem Schuljahr konnte das komplette Labor dank Förderungen mit einer ausreichenden Anzahl der LEGO-Roboter ausgestattet werden, sodass den Schülern 15 Roboterstationen zur Verfügung stehen. Das Labor ist darüber hinaus mit einer Simulationsstrecke ausgestattet worden, die unterschiedliche Komplexitätsstufen aufweist und ein unmittelbares Testen der Programme ermöglicht.

1.    Ablauf:

Zu Beginn des Projektes haben die Schüler ihr eigenes Vorwissen eingeschätzt und wurden dementsprechend einer Kompetenzstufe (I, II oder III) zugeordnet. Die Schüler haben, je nach Vorkenntnissen, Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsstufe zum Bearbeiten bekommen, sodass der Lernprozess in individuellem Tempo und nach individuellen Voraussetzungen stattfinden konnte. Die Aufgaben wurden einzeln oder im Team bearbeitet, je nach Anforderungen und Schülerwünschen. Innerhalb einer Kompetenzstufe wurden der fachliche und kreative Ideenaustausch gefördert, indem die Zwischenerfolge auf der Simulationsstrecke getestet und besprochen wurden.

Zum Abschluss des Projektes präsentierten die Schüler ihre Roboter und ihre Programme. Abschließend wurde ein Feedback zu den Projekttagen eingeholt. (s. Anlage)

Kompetenzstufe I:

Schüler ganz ohne Vorkenntnisse oder mit grundlegenden Programmierkenntnissen

Kompetenzstufe II:

Schüler mit Erfahrung im Programmieren der LEGO-Roboter

Kompetenzstufe III:

Schüler mit Erfahrung im Programmieren der LEGO Roboter und mit vertieften Programmierkenntnissen, z.B. durch ein besuchtes Profilfach.

2.    Motivation der Schüler:

Eine offene Gestaltung des Projektes mit individuellen Lernzielen ermöglichte eine konstruktive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Durch den Austausch mit anderen Schülern entstanden auch viele Ergänzungen zu den vorhandenen Aufgaben. Der technischen Kreativität der Schüler waren keine Grenzen gesetzt: Die Schüler waren dementsprechend motiviert, ihre eigenen Ideen voranzutreiben und die Komplexität zu steigern.

3.    Fachkompetenz:

Die LEGO-Roboter ermöglichen ein direktes anschauliches Selbstfeedback bei jedem Teilschritt eines Programms. Die Schüler erkennen selbstständig, ob das Programm korrekt ausgeführt wird, ohne sich zunächst mit komplexen Testcases und Fehlerbehandlungen zu beschäftigen. Der Lernprozess erfolgt auf einem natürlichen, spielerischen Weg, sodass die abstrakten, informationstechnischen Zusammenhänge in einem anschaulichen Gebrauchskontext deutlich werden.

Insbesondere für die Schüler, die noch nie in Berührung mit Informatik standen, bieten die LEGO-Roboter einen plastischen Einstieg in die abstrakte Welt des Programmierens. Die Schüler, die bereits Vorkenntnisse aufweisen bzw. bereits programmiert haben, reflektieren und beurteilen, ob die vorhandenen Denkkonzepte und Repräsentationen der Realität entsprechen oder gegebenenfalls verändert werden müssen. Sie reorganisieren damit ihr Wissensnetz, verstärken die Verknüpfungen und gehen automatisch zum kreativen Schaffensprozess über.

4.      Feedback:

Die Schüler wurden gebeten, folgenden Feedbackbogen auszufüllen:

 

Zum Schuljahresende finden an der Hubert-Sternberg-Schule traditionsgemäß Projekttage statt, an denen interdisziplinär und handlungsorientiert in kleineren Schülerteams an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird.

Unser Lehrerteam freut sich sehr über die Schülererfolge und über die Ergebnisse des Feedbacks!

Erstellt am 05.10.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events