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Nach 35 Jahren im Schuldienst geht Jürgen Dörflinger in den Ruhestand.

StD Jürgen Dörflinger

StD Ulrich Reichert

35 Jahre lang hat er sich an der Hubert-Sternberg-Schule eingebracht, dort auch im letzten Jahr sein vierzigjähriges Dienstjubiläum gefeiert. Vor den Sommerferien wurde der stellvertretende Schulleiter Jürgen Dörflinger in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Bevor er zum Abschluss die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand überreicht bekam und damit in die „Ahnengalerie“ der ehemaligen Lehrkräfte aufgenommen wurde, musste er vor dem Kollegium noch einmal eine Prüfung ablegen und seine hervorragende Schulkenntnis unter Beweis stellen. Dabei überreichte ihm jede Fachabteilung ein für sie typisches Geschenk.

In den Schuldienst kam Jürgen Dörflinger über den klassischen zweiten Bildungsweg. Nach einer Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bei Siemens, dem Erwerb der Mittleren Reife und dem Besuch der Technischen Oberschule in Karlsruhe absolvierte er ein Maschinenbau-Studium mit dem Ziel, Diplom-Gewerbelehrer zu werden. Er machte sein Referendariat in Pforzheim und kam dann, im Jahr 1982, an die damalige Gewerbeschule Wiesloch, die heutige Hubert-Sternberg-Schule.

In den 35 Jahren seiner Dienstzeit an dieser Schule arbeitete Jürgen Dörflinger mit drei Schulleitern zusammen. Er habe sich von Anfang an für die moderne technische Ausstattung der Schule in Klassenräumen und Werkstätten eingesetzt, und deren Installation auch selbst tatkräftig unterstützt. Als Stellvertretender Schulleiter erwies er sich nicht nur als „Meister bei der Stundenplanung an der Magnettafel“, so Becker, sondern auch als Fachmann für immer wieder neue Schulverwaltungsprogramme. Nach über 30-jähriger Zusammenarbeit verabschiedete Jürgen Becker nicht nur einen Kollegen, sondern auch einen Freund.

Zu Beginn des neuen Schuljahres hat Studiendirektor Ulrich Reichert die stellvertretende Schulleitung übernommen. Die Schulleitung, die Verwaltung und das Kollegium wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg und „ein glückliches Händchen“.

Erstellt am 12.10.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Zum Schuljahresende finden an der Hubert-Sternberg-Schule traditionsgemäß Projekttage statt, an denen interdisziplinär und handlungsorientiert in kleineren Schülerteams an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird.

Die Projekte werden von den Schülern selbstständig ausgewählt und teilweise auch komplett selbstständig konzipiert und gestaltet. Das LEGO - Projekt genießt seit einem Jahr einen hohen Zuspruch unter den Schüler. In diesem Schuljahr konnte das komplette Labor dank Förderungen mit einer ausreichenden Anzahl der LEGO-Roboter ausgestattet werden, sodass den Schülern 15 Roboterstationen zur Verfügung stehen. Das Labor ist darüber hinaus mit einer Simulationsstrecke ausgestattet worden, die unterschiedliche Komplexitätsstufen aufweist und ein unmittelbares Testen der Programme ermöglicht.

1.    Ablauf:

Zu Beginn des Projektes haben die Schüler ihr eigenes Vorwissen eingeschätzt und wurden dementsprechend einer Kompetenzstufe (I, II oder III) zugeordnet. Die Schüler haben, je nach Vorkenntnissen, Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsstufe zum Bearbeiten bekommen, sodass der Lernprozess in individuellem Tempo und nach individuellen Voraussetzungen stattfinden konnte. Die Aufgaben wurden einzeln oder im Team bearbeitet, je nach Anforderungen und Schülerwünschen. Innerhalb einer Kompetenzstufe wurden der fachliche und kreative Ideenaustausch gefördert, indem die Zwischenerfolge auf der Simulationsstrecke getestet und besprochen wurden.

Zum Abschluss des Projektes präsentierten die Schüler ihre Roboter und ihre Programme. Abschließend wurde ein Feedback zu den Projekttagen eingeholt. (s. Anlage)

Kompetenzstufe I:

Schüler ganz ohne Vorkenntnisse oder mit grundlegenden Programmierkenntnissen

Kompetenzstufe II:

Schüler mit Erfahrung im Programmieren der LEGO-Roboter

Kompetenzstufe III:

Schüler mit Erfahrung im Programmieren der LEGO Roboter und mit vertieften Programmierkenntnissen, z.B. durch ein besuchtes Profilfach.

2.    Motivation der Schüler:

Eine offene Gestaltung des Projektes mit individuellen Lernzielen ermöglichte eine konstruktive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Durch den Austausch mit anderen Schülern entstanden auch viele Ergänzungen zu den vorhandenen Aufgaben. Der technischen Kreativität der Schüler waren keine Grenzen gesetzt: Die Schüler waren dementsprechend motiviert, ihre eigenen Ideen voranzutreiben und die Komplexität zu steigern.

3.    Fachkompetenz:

Die LEGO-Roboter ermöglichen ein direktes anschauliches Selbstfeedback bei jedem Teilschritt eines Programms. Die Schüler erkennen selbstständig, ob das Programm korrekt ausgeführt wird, ohne sich zunächst mit komplexen Testcases und Fehlerbehandlungen zu beschäftigen. Der Lernprozess erfolgt auf einem natürlichen, spielerischen Weg, sodass die abstrakten, informationstechnischen Zusammenhänge in einem anschaulichen Gebrauchskontext deutlich werden.

Insbesondere für die Schüler, die noch nie in Berührung mit Informatik standen, bieten die LEGO-Roboter einen plastischen Einstieg in die abstrakte Welt des Programmierens. Die Schüler, die bereits Vorkenntnisse aufweisen bzw. bereits programmiert haben, reflektieren und beurteilen, ob die vorhandenen Denkkonzepte und Repräsentationen der Realität entsprechen oder gegebenenfalls verändert werden müssen. Sie reorganisieren damit ihr Wissensnetz, verstärken die Verknüpfungen und gehen automatisch zum kreativen Schaffensprozess über.

4.      Feedback:

Die Schüler wurden gebeten, folgenden Feedbackbogen auszufüllen:

 

Zum Schuljahresende finden an der Hubert-Sternberg-Schule traditionsgemäß Projekttage statt, an denen interdisziplinär und handlungsorientiert in kleineren Schülerteams an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird.

Unser Lehrerteam freut sich sehr über die Schülererfolge und über die Ergebnisse des Feedbacks!

Erstellt am 05.10.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events