Zehn Schüler des Einjährigen Berufskollegs, Fachrichtung Technik der Hubert-Sternberg-Schule und sieben Schülerinnen und Schüler der Louise-Otto-Peters-Schule haben mit dem Bestehen der Allgemeinen Fachhochschulreifeprüfung bewiesen, dass sie in nur zehn Monaten Unterricht in den Kernfächern ein Wissen erworben haben, das den Inhalten der elften und zwölften Klasse eines Beruflichen Gymnasiums entspricht.

Diese Leistung lobte Schulleiter Jürgen Becker bei der Zeugnisübergabe. Darauf könne man mit einem Studium nun aufbauen. Gerade im technischen und informationstechnischen Bereich seien die Schüler dann hervorragend qualifiziert.

Drei Schüler der Hubert-Sternberg-Schule wurden von ihm im Anschluss an die Zeugnisvergabe zusätzlich mit einem Preis für ihre hervorragenden Leistungen (Notendurchschnitt von 2,0 und besser) ausgezeichnet.

Das Besondere bzw. das „Experimentelle“ an diesem Jahrgang war, dass die Klasse in Kooperation zwischen der Louise-Otto-Peters-Schule und der Hubert-Sternberg-Schule unterrichtet wurde. Lediglich die Schwerpunktfächer unterschieden sich. Während die HSS-Schüler das Fach Technische Physik und das Nebenfach Chemie besuchten, hatten die LOP-Schülerinnen und -Schüler Biologie mit Gesundheitslehre als Schwerpunktfach, und Pädagogische Psychologie. Die allgemeinbildenden Unterrichtsfächer wurden gemeinsam unterrichtet, mit schulübergreifendem Lehrereinsatz.

Nach der Zeugnisvergabe riefen sich Schüler und Lehrer noch einmal das vergangene „experimentelle Schuljahr“ mit seinen Ereignissen in Erinnerung. In einer Präsentation hatten die Lehrkräfte zu jedem der 17 jungen Erwachsenen ein paar lustige Eigenheiten zusammen getragenen, verbunden mit ganz persönlichen guten Wünschen für die Zukunft. Auch die Schülerinnen und Schüler nutzen diese letzten gemeinsamen Stunden im Klassenzimmer, um mit Fotos an Ausflüge und Erlebnisse zu erinnern und sich bei den Lehrkräften für deren Einsatz zu bedanken.

Erstellt am 14.07.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events