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– das ist das Motto der diesjährigen Sponsorenaktion der BBBank und der Firma HILTI Deutschland AG an der Hubert-Sternberg-Schule in Wiesloch

Auch in den ganz traditionellen Handwerksberufen bleibt der Fortschritt nicht aus. Dies war eindeutig zu erkennen, als am 21. Juli 2017 beim offiziellen Übergabetermin in der ehrwürdigen Schmiede der beruflichen Schule modernste Akku-Werkzeuge in Betrieb genommen werden konnten.

Schulleiter OStD Jürgen Becker begrüßte zusammen mit seinen Kollegen TOL Klaus Heinzler und TL Frank Kleinbongardt die Filialdirektorin der BBBank in Wiesloch Daniela Nagel und den Verkaufsleiter der Firma HILTI Jason Schubert. Beide Gäste hatten in Form eines symbolischen Schecks ihre großzügigen Spendenbeträge mitgebracht.

Die BBBank förderte die Schule in diesem Jahr mit einem Betrag von 1.500,-€, die HILTI Deutschland AG konnte durch die Gewährung eines Rabattes noch einmal 500,- € dazu steuern, so dass die drei angeschafften Geräte den Schülerinnen und Schülern der Sternberg-Schule künftig für Unterrichtszwecke und Projektarbeiten zur Verfügung stehen.

Konkret besitzt die Schule nun einen Akku-Metallbauschrauber, eine Akku-Kreissäge und einen Akku-Winkelschleifer. „Alle drei Geräte“, so konnten es die beiden Technischen Lehrer bestätigen, „stellen in ihrer Leistungsfähigkeit auch ohne Netzanschluss mit dem Stecker absolute Profigeräte dar, die natürlich einem harten Baustelleneinsatz gewachsen sind.“

Für die Hubert-Sternberg-Schule, die mit ihrer modernen Ausstattung seit kurzem als Standort der Industrie-4.0-Lernfabrik offiziell auftritt, sind die drei Maschinen ein guter Beweis dafür, dass auch im handwerklichen Bereich der Arbeitswelt Modernität und Fortschritt längst schon Einzug gehalten hat und dies auch im Unterricht den Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen ist.

Die BBBank fördert aus Mitteln des Gewinnsparvereins Südwest e.V. jährlich viele Projekte des öffentlichen Lebens, so auch – schon zum wiederholten Male – Bildungsprojekte an der Hubert-Sternberg-Schule. Die ebenfalls schon lang bestehende Kooperation der Schule mit der Firma HILTI mündete nun in dieser Aktion, die für alle Beteiligten ein großer Erfolg ist.

Bild: Freuen sich gemeinsam über die Spendenaktion (v. l. n. r.): Schulleiter OStD Jürgen Becker, Filialdirektorin Daniela Nagel, TL Frank Kleinbongardt, TOL Klaus Heinzler und Verkaufsleiter Jason Schubert.

 

 

Erstellt am 26.07.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


„Jungfrau ohne Paradies“ – Ein Theaterstück gegen Radikalisierung junger Menschen im Berufsschulzentrum Wiesloch

Wieso wird jemand von einem begabten Rapper zu einem fanatischen Anhänger des Islam? Und wie kann man diese Person davon abhalten, in den „heiligen Krieg“ nach Syrien zu ziehen?

Mit ihrem Theaterstück „Jungfrau ohne Paradies“ versuchte das Künstlernetzwerk "New Limes und WIR! e.V." Mannheim, unterstützt von der Kriminalprävention Rhein-Neckar, diese Fragen zu beantworten. Dass das nicht ganz so einfach ist, zeigten die Schauspieler Levent Özdil (links) als Cem und Simon Rossa als Paul.

Das Stück beginnt mit einer Rap-Party. Paul möchte ein berühmter Rapper werden, sein Freund Cem macht für ihn den Einheizer. Der Erfolg will sich allerdings nicht so recht einstellen, und Paul sieht sich zunehmend als Verlierer, fühlt sich ausgegrenzt, sucht nach einem Sinn in seinem Leben. Mit seinen Problemen findet er bei einem religiösen Fanatiker ein offenes Ohr, und lässt sich schnell für die radikal-islamischen Ideen begeistern.

Pauls Freundin Johanna, die mit ihrer Theatergruppe Schillers „Jungfrau von Orleans“ probt und immer wieder Parallelen zieht, hält zu Paul und unterstützt ihn ein Stück weit, indem sie sich ebenfalls in die Rolle der kriegerischen Heldin hinein steigert, sich ein Kopftuch kauft und sich anders kleidet. Das geschieht unter anderem aus Auflehnung gegen ihr bürgerliches Elternhaus.

Pauls bester Freund Cem hält von der fanatischen religiösen Schwanz-Weiß-Malerei so gar nichts. Er steht auf dem Standpunkt, dass man mit harter Arbeit auch etwas aus sich machen und Erfolg haben kann, wenn die Voraussetzungen nicht allzu günstig dafür sind.

Schon bald geraten die Freunde auf der Bühne in eine hitzige Diskussion über religiösen Fanatismus. Auch die Zuschauer wurden in diesen Streit einbezogen und zu Stellungnahmen aufgefordert. Zunächst eher zögerlich, später mutiger und teilweise sehr persönlich versuchten sie, Paul mit Argumenten davon abzuhalten, nach Syrien in den „heiligen Krieg“ gegen „Ungläubige“ zu ziehen und zum Mörder an seinen Mitmenschen zu werden. Das Ende entscheiden die Schüler selbst: Sind ihre Argumente stark genug gegen jemanden, der fest entschlossen ist, sein persönliches Glück in einer anderen Gesellschaft zu finden? Können sie ihn von dieser Einbahnstraße zurückhalten? Zerreißt er das Ticket nach Syrien?

Zweimal wurde das Stück gespielt – einmal für die Schülerinnen und Schüler der Hubert-Sternberg-Schule, einmal für die der Louise Otto-Peter-Schule. Einen Teil der Kosten übernahm dabei das Demokratiezentrum Baden-Württemberg.

In einer kurzen Nachbesprechung durch das Referat Kriminalprävention der Polizei Rhein-Neckar wurden die Schüler erneut darauf hingewiesen, dass eine Radikalisierung relativ schnell erfolgen kann und dass der Weg zurück sehr mühsam ist. Sie wurden ermahnt, die Augen offen zu halten.

Erstellt am 21.07.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


"Bildung ist das größte Gut unserer Zeit". 
Auszug aus der Wieslocher Woche vom 13.07.2017

WiWo 13.07.2017 Nr. 28 BS Abschlussfeier

 

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


30 Schüler waren im letzten Jahr zur Zweijährigen Berufsfachschule Fachrichtung Elektrotechnik oder Metalltechnik angetreten, 14 von ihnen haben „sich durchgebissen“, die Prüfung bestanden und jetzt ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

In einer kurzen Rede rief Klassenlehrer Norbert Schulitz die gemeinsame Zeit mit ihren Höhen und Tiefen noch einmal in Erinnerung. Er hob auch besonders die Schüler hervor, die in der Zeit vor der Prüfung eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt hatten und einen entsprechend guten Abschluss geschafft haben.

In diesem Jahr erhielt - was selten vorkommt – ein Schüler der 2BF2 einen Buchpreis für hervorragende Leistungen. Marvin Nennstil (hinten, 4. von rechts) wird im nächsten Schuljahr das Technische Gymnasium der HSS besuchen.

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


 

 

Zehn Schüler des Einjährigen Berufskollegs, Fachrichtung Technik der Hubert-Sternberg-Schule und sieben Schülerinnen und Schüler der Louise-Otto-Peters-Schule haben mit dem Bestehen der Allgemeinen Fachhochschulreifeprüfung bewiesen, dass sie in nur zehn Monaten Unterricht in den Kernfächern ein Wissen erworben haben, das den Inhalten der elften und zwölften Klasse eines Beruflichen Gymnasiums entspricht.

Diese Leistung lobte Schulleiter Jürgen Becker bei der Zeugnisübergabe. Darauf könne man mit einem Studium nun aufbauen. Gerade im technischen und informationstechnischen Bereich seien die Schüler dann hervorragend qualifiziert.

Drei Schüler der Hubert-Sternberg-Schule wurden von ihm im Anschluss an die Zeugnisvergabe zusätzlich mit einem Preis für ihre hervorragenden Leistungen (Notendurchschnitt von 2,0 und besser) ausgezeichnet.

Das Besondere bzw. das „Experimentelle“ an diesem Jahrgang war, dass die Klasse in Kooperation zwischen der Louise-Otto-Peters-Schule und der Hubert-Sternberg-Schule unterrichtet wurde. Lediglich die Schwerpunktfächer unterschieden sich. Während die HSS-Schüler das Fach Technische Physik und das Nebenfach Chemie besuchten, hatten die LOP-Schülerinnen und -Schüler Biologie mit Gesundheitslehre als Schwerpunktfach, und Pädagogische Psychologie. Die allgemeinbildenden Unterrichtsfächer wurden gemeinsam unterrichtet, mit schulübergreifendem Lehrereinsatz.

Nach der Zeugnisvergabe riefen sich Schüler und Lehrer noch einmal das vergangene „experimentelle Schuljahr“ mit seinen Ereignissen in Erinnerung. In einer Präsentation hatten die Lehrkräfte zu jedem der 17 jungen Erwachsenen ein paar lustige Eigenheiten zusammen getragenen, verbunden mit ganz persönlichen guten Wünschen für die Zukunft. Auch die Schülerinnen und Schüler nutzen diese letzten gemeinsamen Stunden im Klassenzimmer, um mit Fotos an Ausflüge und Erlebnisse zu erinnern und sich bei den Lehrkräften für deren Einsatz zu bedanken.

Erstellt am 14.07.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Von einem Vortrag des Projektleiters I4.0 Klaus Heeger beim Wirtschaftsforum der Metropolregion Rhein-Neckar beeindruckt, machten sich Herr Dr. Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar und seine leitenden Mitarbeiter Frau Balke und Herr Töltl ein Bild von der kürzlich eröffneten Lernfabrik 4.0 in der Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch.

Schulleiter Jürgen Becker und Klaus Heeger führten nicht nur die Technik der Lernfabrik vor, sondern erläuterten auch die konzeptionelle didaktische Umsetzung von Industrie 4.0 im Unterricht.

Die IHK-Rhein-Neckar möchte in Zukunft mit der Hubert-Sternberg-Schule und dem Rhein-Neckar-Kreis zusammenarbeiten. Beide Seiten streben eine Kooperation an. In den nächsten Wochen werden die ersten Schritte geplant, um kleine und mittelständige Unternehmen auf das Thema Industrie 4.0 vorzubereiten.

Von links: Dr. Nitschke, J. Becker, H.Töltl, D.Balke, K. Heeger

Erstellt am 12.07.2017 von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Hubert-Sternberg-Schule

Der 07.07.2017 war für die Schüler der VAB-Klassen ein besonderer Tag. Sie erhielten ihre Abschlusszeugnisse und hatten ihre Berufsschulpflicht erfüllt. Doch für einen Schüler sollte der Tag noch eine riesige und unerwartete Überraschung mit sich bringen.

Dr. Reinhold Miller bei der Preisübergabe an Ahmad Azizi, Schulleiter Becker und die beiden Klassenlehrer Tanja Göhlich und Claude Muller

 

Ahmad kam erst im Oktober 2016 in die Klasse VAB 2 der Hubert-Sternberg-Schule. Zunächst konnte er kaum Deutsch und keiner konnte erwarten, dass er in den zurückliegenden Monaten so schnell dazu lernte und am Ende einen tollen Abschluss vorzeigen konnte. Nicht nur Ahmads schulischen Leistungen waren bemerkenswert, auch seine angenehme fröhliche und hilfsbereite Natur machten ihn aus.

Die Bürgerstiftung Wiesloch stiftet den Schülerförderpreis jedes Jahr um junge Menschen zu unterstützen, die trotz schwieriger Bedingungen eine so nicht zu erwartende Leistung erbringen.

So kam es am Tag der Zeugnisübergabe für Ahmad auch zu einer Preisverleihung. Dr. Reinhold Miller, Jurymitglied der Bürgerstiftung für den Schülerpreis 2017, konnte Ahmad den Preis und die damit verbundenen 500,- € überreichen. So ist der große Wusch nach einem Computer, den Ahmad schon so lange für das Lernen benötigt, in Erfüllung gegangen. Ahmad will nun den mittleren Bildungsabschluss machen. Wir wünschen alles Gute für seinen weiteren Weg!

Abschlussklasse VAB1

Abschlussklasse VAB2

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events


Zeitungsbericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 07.07.2017 über die Abiturienten des technischen Gymnasiums

Erstellt am von Holger Ruhl, Kategorie(n): Events