Projekt Gedenkstättenfahrt ist geglückt

Die beiden engagierten Lehrkräfte Frau Maier und Herr Keßler haben erfolgreich eine Studienfahrt für die gesamte Hubert-Sternberg Schule organisiert. Zum ersten Mal wurde ein solches Projekt initiiert, und das Interesse war groß: 42 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Exkursion zum ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof teil.

Am 26. Feburar um 7:30 Uhr startete unsere Gedenkstättenfahrt: Ein Reisebus holte die Schülerinnen und Schüler aus den Schularten TG, Berufsschule, Berufsfachschule und VABO am Bahnhof Wiesloch-Walldorf ab. Ziel war das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass.

Bei einer eindrucksvollen Führung über das Gelände des früheren Arbeitslagers erhielten wir bewegende Einblicke in die Geschichte dieses Ortes. Neben den Wachtürmen und Zaunanlagen konnten wir eine erhaltene Baracke, das Krematorium sowie die Gefangenenzellen besichtigen. Im dazugehörigen Museum erfuhren wir mehr über die Entstehung und Struktur des Lagers.

Mit der Errichtung des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof begannen die Nationalsozialisten im Jahr 1941. Im Stammlager Natzweiler und seinen rund 50 Außenlagern – davon 35 auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg – waren von 1941 bis zur Räumung 1944 etwa 52.000 Häftlinge interniert. Bei den Gefangenen handelte es sich überwiegend um politische Häftlinge und Widerstandskämpfer aus den von den Nationalsozialisten besetzten Ländern. Sie mussten unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, unter ständiger Gewalt und bei quälendem Hunger schwerste Zwangsarbeit leisten – unter anderem im lagernahen Steinbruch sowie in Betrieben der Kriegsindustrie. Viele überlebten diese unmenschlichen Bedingungen nicht.

Der Besuch führte uns die Gräueltaten des Nationalsozialismus eindrücklich vor Augen und machte das Leid der Gefangenen auf bedrückende Weise greifbar. Die Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte war für uns alle eine wichtige Erfahrung des Erinnerns und Lernens.

Auf dem Rückweg legten wir einen Zwischenstopp in Straßburg ein, wo die Schülerinnen und Schüler die Stadt in Kleingruppen erkundeten. Nach einem langen und ereignisreichen Tag kehrten wir gegen 20 Uhr nach Wiesloch zurück.

Die positive Resonanz auf diese Studienfahrt zeigt, wie wichtig es ist, solche Themen im schulischen Kontext zu behandeln.

Doch das ist noch nicht alles. Die HSS engagiert sich, mit dem Fotoprojekt „Haltung zeigen“, währende den Wochen gegen Rassismus, für Toleranz & Vielfalt in unserer Gesellschaft.

Weitere Beiträge

Vakuum macht „plopp“

Schüler der Hubert-Sternberg-Schule erforschen Raketentechnik am Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum

Die HSS zeigt Haltung

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wiesloch hat Schule ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Demokratie und gegen Rassismus gesetzt.

Projekt Gedenkstättenfahrt ist geglückt

Die beiden engagierten Lehrkräfte Frau Maier und Herr Keßler haben erfolgreich eine Studienfahrt für die gesamte Hubert-Sternberg Schule organisiert. Zum ersten Mal wurde ein solches Projekt initiiert, und das Interesse war groß: 42 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Exkursion zum ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof teil.

Am 26. Feburar um 7:30 Uhr startete unsere Gedenkstättenfahrt: Ein Reisebus holte die Schülerinnen und Schüler aus den Schularten TG, Berufsschule, Berufsfachschule und VABO am Bahnhof Wiesloch-Walldorf ab. Ziel war das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass.

Bei einer eindrucksvollen Führung über das Gelände des früheren Arbeitslagers erhielten wir bewegende Einblicke in die Geschichte dieses Ortes. Neben den Wachtürmen und Zaunanlagen konnten wir eine erhaltene Baracke, das Krematorium sowie die Gefangenenzellen besichtigen. Im dazugehörigen Museum erfuhren wir mehr über die Entstehung und Struktur des Lagers.

Mit der Errichtung des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof begannen die Nationalsozialisten im Jahr 1941. Im Stammlager Natzweiler und seinen rund 50 Außenlagern – davon 35 auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg – waren von 1941 bis zur Räumung 1944 etwa 52.000 Häftlinge interniert. Bei den Gefangenen handelte es sich überwiegend um politische Häftlinge und Widerstandskämpfer aus den von den Nationalsozialisten besetzten Ländern. Sie mussten unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, unter ständiger Gewalt und bei quälendem Hunger schwerste Zwangsarbeit leisten – unter anderem im lagernahen Steinbruch sowie in Betrieben der Kriegsindustrie. Viele überlebten diese unmenschlichen Bedingungen nicht.

Der Besuch führte uns die Gräueltaten des Nationalsozialismus eindrücklich vor Augen und machte das Leid der Gefangenen auf bedrückende Weise greifbar. Die Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte war für uns alle eine wichtige Erfahrung des Erinnerns und Lernens.

Auf dem Rückweg legten wir einen Zwischenstopp in Straßburg ein, wo die Schülerinnen und Schüler die Stadt in Kleingruppen erkundeten. Nach einem langen und ereignisreichen Tag kehrten wir gegen 20 Uhr nach Wiesloch zurück.

Die positive Resonanz auf diese Studienfahrt zeigt, wie wichtig es ist, solche Themen im schulischen Kontext zu behandeln.

Doch das ist noch nicht alles. Die HSS engagiert sich, mit dem Fotoprojekt „Haltung zeigen“, währende den Wochen gegen Rassismus, für Toleranz & Vielfalt in unserer Gesellschaft.

Weitere Beiträge

Vakuum macht „plopp“

Schüler der Hubert-Sternberg-Schule erforschen Raketentechnik am Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum

Die HSS zeigt Haltung

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wiesloch hat Schule ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Demokratie und gegen Rassismus gesetzt.

Nach oben scrollen